Neuenkirchen,
25
März
2021
|
15:13
Europe/Amsterdam

Arbeiten für sichere Energieversorgung beginnen

  • Westnetz schließt alle Anschlüsse in Neuenkirchen an die Umspannanlage Maxhafen an
  • Bauarbeiten im Auftrag der Energie- und Wasserversorgung Rheine starten in der nächsten Woche und dauern bis in das nächste Jahr
  • Leitungsverlegungen entlang der ehemaligen B70 bis in den Ortskern von Neuenkirchen

Bereits seit 2019 wird ein Teil von Neuenkirchen von der neuen Umspannanlage Maxhafen versorgt. Jetzt sind die Planungen soweit abgeschlossen, dass auch alle weiteren Teile von Neuenkirchen an die neue Anlage angeschlossen werden können. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz lässt die Leitungen im Auftrag der Energie Wasserversorgung Rheine GmbH (EWR) verlegen. Die Stadtwerke sind Eigentümer der neuen Leitungen. Westnetz kümmert sich um den Betrieb. Die hierfür notwendigen Bauarbeiten starten in der kommenden Woche.

Diese Bauarbeiten werden von der Umspannanlage Maxhafen bis in den Ortskern von Neuenkirchen führen – entlang der ehemaligen B70. Hier wird es auch zu Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges kommen müssen. Für den Pkw- und Lkw-Verkehr sind auf diesem Teilstück kaum nennenswerte Einschränkungen zu erwarten. Lediglich im Ortskern von Neuenkirchen kann es im Zuge der Arbeiten zu kleineren Beeinträchtigungen kommen. Hier müssen aus Sicherheitsgründen kürzere Abschnitte halbseitig gesperrt werden. Diese Einschränkungen sollten jedoch in den meisten Fällen nicht länger als ein bis zwei Tage andauern. EWR und Westnetz kündigen an, dass die Arbeiten bis ins nächste Jahr hinein andauern werden.

Aus Sicherheitsgründen kann es während der Arbeiten abschnittsweise zu kurzzeitigen Unterbrechungen der Stromversorgung einzelner Haushalte vom Versorgungsnetz kommen. Die betroffenen Anwohner werden darüber frühzeitig und individuell informiert.

Die Umspannanlage, die Neuenkirchen bisher mit Strom versorgt, ist nicht mehr die jüngste und somit auch technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Um auch künftig eine sichere und zuverlässige Stromversorgung bieten zu können, hatte Westnetz in Maxhafen rechtzeitig die neue Umspannanlage errichtet, die neben Neuenkirchen auch Wettringen versorgt. In den Neubau, der im August 2018 eingeweiht wurde, investierte Westnetz rund 5 Millionen Euro.

Die 10.000 Quadratmeter große Anlage ist ein zentraler Knotenpunkt der regionalen Energieversorgung. Hier wird die Energie aus dem Hochspannungsnetz auf kleinere Spannungsebenen umgewandelt und in die örtlichen Netze verteilt. In umgekehrter Reihenfolge bieten die Transformatoren zudem ausreichend Leistungsreserven, um den hier in der Region erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien in die regionalen Verteilnetze und das Hochspannungsnetz einzuspeisen.

Geplant wurden die neuen Versorgungsleitungen am Westnetz-Betriebsstandort in Metelen. Westnetz modernisiert regelmäßig die örtlichen Strom-, Gas- und Wassernetze. In der gesamten Region Ems-Vechte verantwortet Westnetz die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 9.500 Kilometern Strom-, 2.200 Kilometern Gas-, 170 Kilometern Wasser- und 4.100 Kilometern Glasfasernetz. Insgesamt 130 Mitarbeiter sorgen in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung.