Dorsten,
20
Juni
2017
|
17:00
Europe/Amsterdam

Arbeiten in der Dorstener Innenstadt verzögern sich

Dorsten

  • zweite Ausschreibung blieb erfolglos
  • Stadt Dorsten und Westnetz in enger Abstimmung

Auch die zweite Ausschreibung der Westnetz nach einem Systemdienstleister für die Bauarbeiten zur Erneuerung des Strom- und Gasnetzes in Dorstens Innenstadt blieb ohne Ergebnis. Grund ist nach Angaben der angefragten Unternehmen die derzeit extrem starke Auslastung aller Tiefbaufirmen.

Um das Gesamtprojekt „Neugestaltung der Innenstadt“ dennoch in geplanter Form durchführen zu können, schreibt Westnetz die Arbeiten nun ein drittes Mal aus. Ende der Angebotsfrist ist am 21. Juli. Die neue Ausschreibung soll den Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, die Arbeiten erst ab Frühjahr 2018 durchzuführen. Die verlängerte Vorlaufzeit könnte es interessierten Unternehmen ermöglichen, den Auftrag in ihre Planung für 2018 einkalkulieren zu können.

Die städtischen Arbeiten zur Neugestaltung der Innenstadt würden sich damit entsprechend verschieben: Start des ersten Bauabschnitts zur Umgestaltung der Lippestraße läge in der zweiten Jahreshälfte 2018.

Ziel der aufeinander aufbauenden Arbeiten ist es, den „Untergrund“ der Innenstadt mit Strom-, Gas- und Wasserleitungen zuerst auf den neuesten Stand zu bringen und zu ordnen, alte Leitungen zu ersetzen und Hausanschlüsse zu erneuern, bevor die Oberfläche mit neuem Pflaster, Bänken, Straßenbeleuchtung und Bäumen umgestaltet wird. So soll möglichst verhindert werden, dass die neu gestaltete Innenstadt in den ersten Jahren für Reparaturen geöffnet werden muss.

Sollte sich auch bei der dritten Ausschreibung kein Systemdienstleister für die Arbeiten finden, werden die Versorger im Laufe des Jahres lediglich die betroffenen Hausanschlüsse überprüfen und im Bedarfsfall erneuern. Die Umgestaltung der Innenstadt würde in diesem Fall wie geplant ab Anfang 2018 starten.

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