Trier,
17
Juli
2021
|
21:48
Europe/Amsterdam

Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg und Eifelkreis Bitburg-Prüm: Unwetter Bernd - Landkreise nach Unwetter wiederversorgt

  • Wiederversorgung der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg und Eifelkreis Bitburg-Prüm provisorisch hergestellt
  • Verteilnetzbetreiber im Krisenmodus und mit allen Kräften im Einsatz

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz haben mit Hochdruck an der Wiederversorgung der Stromversorgung gearbeitet. So konnte Westnetz in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg und im Eifelkreis Bitburg-Prüm die Versorgung provisorisch wieder herstellen. Die komplette Instandsetzung des Netzes wird in den kommenden Wochen vorangetrieben. Auch die Straßenbeleuchtung wird, soweit die Anlage funktionsfähig ist, wieder in Betrieb gehen. Viele Bauteile müssen aber ersetzt werden und werden ab nächster Woche wieder aufgebaut. Die überfluteten Straßenbeleuchtungen bleiben aus Sicherheitsgründen weiter außer Betrieb.

Über Notstromaggregate oder Umschaltungen im Netz hat Westnetz vielerorts die Menschen schnellst möglich wieder versorgt. Durch die Größe der Westnetz konnten aus nicht-betroffenen Gebieten eine Vielzahl an Mitarbeitern mit Fahrzeugen und Material den Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz unterstützen. Auch weitere Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzernverbund unterstützen dabei.

Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden konnten, waren vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen mussten auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Wo nötig, mussten Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen waren zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen nötig. Zudem mussten Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden mussten. Daher konnte es auch nach Ablaufen des Wassers einige Zeit dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden konnte.

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben und den Behörden. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Anwohnerinnen und Anwohner hat höchste Priorität. Westnetz bittet alle Bürgerinnen und Bürger den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, da die Versorgung vorerst nur provisorisch aufgebaut wurde.

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