Essen,
18
Januar
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Vorläufige Bilanz der Stromausfälle durch Sturmtief Friederike

  • Stromversorgung nahezu vollständig wiederhergestellt
  • Zum Höhepunkt des Sturms bis zu 150.000 Menschen ohne Strom
  • Mehr als 700 Techniker waren bei rund 800 Einsätzen vor Ort

Sturmtief Friederike hat im Versorgungsgebiet von Westnetz heute zu zahlreichen Stromausfällen geführt. Um etwa 10 Uhr kamen aus den westlichen Gebieten von Nordrhein-Westfalen die ersten Meldungen über Versorgungsunterbrechungen. Gegen 14 Uhr war der Höhepunkt erreicht mit etwa 150.000 Menschen, die von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Bis Mitternacht werden wieder fast alle Haushalte mit Strom versorgt werden können. Lediglich rund 200 Haushalte werden noch bis morgen früh ohne Stromversorgung bleiben. 800 Störungen im gesamten Netzgebiet der Westnetz GmbH. Mehr als 500 Mitarbeiter der Westnetz und rund 200 Techniker von Fremdfirmen waren im Dauereinsatz, um diese Störungen schnellstmöglich zu beheben. Ab ca. 22 Uhr müssen die Arbeiten aufgrund der Dunkelheit und der damit verbundenen Gefahr für die Sicherheit eingestellt werden.

Ursache der Störungen waren in den allermeisten Fällen vom Sturm entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigt haben. Erschwert wurde die Störungsbeseitigung durch abgefallene Äste und umgeknickte Bäume, die die Anfahrt zu den Einsatzorten behinderten.

Die Reparaturen der beschädigten Stromleitungen werden noch mindestens eine Woche in Anspruch nehmen. Die Schadenshöhe wird voraussichtlich im siebenstelligen Bereich liegen.