Wesel,
03
April
2020
|
10:59
Europe/Amsterdam

E-Learning am Standort Wesel der Westnetz GmbH

Am Standort Wesel starteten im August 2019 13 junge Menschen ins Berufsleben. (v. l.) Begrüßt wurden die Auszubildenden von Ausbilder Andreas Metten, RZ-Leiter Oliver Sauerbach, Personalmanagerin Laura Gockel sowie Ausbildungsleiter Christoph Schmitz (rechts außen).

  • Ausbildung erfolgreich auf Online-Unterricht umgestellt

Inzwischen arbeitet ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen des Verteilnetzbetreibers Westnetz aufgrund der Corona Pandemie im Home Office. Darunter zählen auch die Auszubildenden am Standort Wesel , die seit dem 16. März von zuhause arbeiten. Um die Ausbildung in Zeiten von Corona bestmöglich fortführen zu können, wurde der gesamte Lehrplan auf E-Learning umgestellt – und das mit großem Erfolg.

Gemeinsam haben die Ausbilder Christoph Schmitz und Andreas Metten mit den Ausbildern weiterer Westnetz Standorte einen überregionalen Stundenplan koordiniert, bei dem täglich verschiedene Onlinekurse mit den aktuellen Lerninhalten angeboten werden. Unterrichtet werden diese jeweils von den unterschiedlichen Ausbildern, somit wird der aktive Unterricht mit den Auszubildenden auf alle Ausbilder verteilt. Die Auszubildenden aller teilnehmenden Standorte können sich jeweils in die Onlinekurse einwählen, am Unterricht teilnehmen und bleiben dadurch auf dem gleichen Wissensstand.

Oliver Sauerbach, Leiter des Regionalzentrums Niederrhein, sagte: „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Wir nehmen die vom Coronavirus ausgehenden Risiken sehr ernst und haben eine zentrale Krisenorganisation eingerichtet, die sich ausschließlich um die Koordination aller mit der Pandemie in Zusammenhang stehenden Themen befasst. Wichtigstes Ziel ist der sichere Betrieb unserer Infrastruktur bei gleichzeitiger Minimierung der Infektionsrisiken für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Gesellschaft allgemein.“

Das digitale Ausbilden während der Pandemie trägt dazu bei, dass die Ausbildungszeit weder unterbrochen noch verlängert werden muss. Ausbilder Christoph Schmitz erklärte: „Mit der Möglichkeit, auf digitales Lernen umstellen zu können, werden die Auszubildenden weiterhin von uns mit Aufgaben und Unterrichtsmaterialien versorgt. Diverse Online-Tools tragen dazu bei, mit unseren Auszubildenden in Kontakt zu bleiben und aufkommende Fragen schnellstmöglich zu klären.“

Homeoffice oder mobiles Arbeiten ohne Anwesenheit einer Ausbilderin oder eines Ausbilders ist grundsätzlich natürlich keine Dauerlösung. Es dient in erster Linie dazu, ausfallende Unterrichtseinheiten nachzuholen oder in Situationen wie der jetzigen einen gewissen Zeitabschnitt zu überbrücken.