Dortmund/Osnabrück,
22
April
2021
|
17:13
Europe/Amsterdam

Erneuerung der 110-kV-Freileitung zwischen Wehrendorf und Heithöfen: Baustart in der kommenden Woche

  • Westnetz ersetzt die Hochspannungsleitung von 1942. 
  • Inbetriebnahme der neuen Leitung für Sommer 2022 geplant. 

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz beginnt in der kommenden Woche mit den Arbeiten zur Erneuerung der Hochspannungs-Freileitung zwischen der Umspannanlage Wehrendorf und dem Punkt Heithöfen. Die bestehende Leitung wurde im Jahr 1942 errichtet und ist auf Grund ihres Alters nicht mehr für einen langfristigen Betrieb geeignet. Die Erneuerung der Freileitung ist daher erforderlich, um auch auf lange Sicht die Versorgungssicherheit im 110-kV-Verteilnetz ausreichend gewährleisten zu können. Westnetz plant, die neue Freileitung im Sommer 2022 in Betrieb zu nehmen.

Anzahl der Maste wird reduziert

Der Trassenverlauf der rund neun Kilometer langen Freileitung wird beim Neubau beibehalten: Zwischen der Umspannanlage Wehrendorf (Bohmter Straße) und dem Punkt Heithöfen (Heithöfener Straße/Levener Straße) führt die Leitung größtenteils über landwirtschaftliche Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Essen. Durch eine optimierte Aufteilung kann die Anzahl der Maste dabei von aktuell 44 auf 31 reduziert werden. Die neuen Maste ähneln optisch den bestehenden: An den drei Traversen der Stahlgittermaste werden zwei 110-kV-Stromkreise geführt, bestehend aus je drei Leiterseilen. Ein Erdseil verläuft über die Mastspitzen.

Arbeiten voraussichtlich bis Mitte 2022 abgeschlossen

In der kommenden Woche beginnen die vorbereitenden Arbeiten an den Zuwegungen und Arbeitsflächen. In den darauffolgenden Wochen werden dann bis Jahresende nacheinander die Leiterseile, die Maste und die Fundamente der bestehenden Leitung demontiert. Zum Teil parallel hierzu laufen die Gründungsarbeiten für die neuen Maststandorte, bevor im Herbst mit der Montage der ersten neuen Maste begonnen werden kann. Voraussichtlich ab Frühjahr 2022 werden nach der Errichtung aller neuen Masten die Leiterseile aufgelegt, sodass die Leitung im Sommer des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden kann.

Für Maststandorte, die sich nicht direkt an Straßen und Wegen befinden, werden provisorische Zufahrten errichtet. Zum Ende der Baumaßnahmen werden die betroffenen Flächen wiederhergestellt. Westnetz lässt sich während der gesamten Baumaßnahme fachkundig in Natur- und Umweltfragen beraten, um die Auswirkungen auf die Natur so gering wie möglich zu halten.

Westnetz bittet um Verständnis, dass es an einzelnen Stellen temporär zu Beeinträchtigungen kommen kann. Die Stromversorgung in der Region ist während der Bauzeit durchgehend gewährleistet.

Für Fragen zum Projekt steht Westnetz der Öffentlichkeit unter der Rufnummer 0800 93786389 sowie unter die E-Mail‑Adresse leitungen@westnetz.de zur Verfügung.