Münster,
18
Januar
2018
|
16:56
Europe/Amsterdam

Flächendeckende Stromausfälle im Münsterland durch Sturmtief Friederike

  • Rund 10.000 Menschen im Münsterland ohne Strom
  • Rund 100 Mitarbeiter in bisher über 150 Einsätzen

Das Sturmtief Friederike hält die Westnetz-Mitarbeiter weiter in Atem. Orkanböen von über 120 Stundenkilometern haben zu flächendeckenden Versorgungsunterbrechungen im Mittel- und Niederspannungsstromnetz geführt. Ursache sind vom Sturm entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigt haben. Betroffen sind schwerpunktmäßig die Kreise Coesfeld, Borken, Steinfurt und Gütersloh.

Rund 100 Westnetz-Mitarbeiter sind nach wie vor unermüdlich im Einsatz, um die Stromversorgung so schnell wie möglich wieder herzustellen. Unterstützt werden sie von ihren Partnerfirmen. Bisher sind rund 150 Einsätze registriert, um die rund 100 Störungen in der Mittel- und Niederspannung schnellstmöglich zu beheben.

Die teilweise schweren Orkanböen oder blockierte Zuwege behindern die Reparaturarbeiten. Derzeit sind noch etwa 10.000 Menschen ohne Strom. Die Mitarbeiter der Westnetz bringen im Moment alle verfügbaren Notstromaggregate an die Einsatzorte, um Ersatzversorgungen aufzubauen.

Die Schadenshöhe wird voraussichtlich im sechsstelligen Bereich liegen.