Borgholzhausen,
19
Dezember
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Freileitung zwischen Halle Hesseln und Borgholzhausen wird zurückgebaut

Bald ganz verschwunden: die 10.000-Volt-Freileitung zwischen Halle Hesseln und Borgholzhausen. Heute trafen sich an der Baustelle v.l. Andeas Schulze-Bockholt (Westnetz), Rainer Oesting (innogy), Heiko Upmann (Firma Spie), Werner Ketteler (Westnetz)

  • Westnetz schließt umfangreiche Baumaßnahme ab
  • Neue Kabel bieten zukunftsfähiges Netz für die Region
  • 2,5 Millionen Euro Investition in modernes Stromnetz

In dieser Woche beginnt die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy SE, mit dem Rückbau der Freileitung zwischen Halle Hesseln und Borgholzhausen. Vier Kilometer Stromleitung und 26 Stahlgittermaste werden bald aus dem Landschaftsbild verschwunden sein.

Durch den Bau eines neuen Erdkabels ist die 10.000 Volt Freileitung überflüssig geworden.

Ein weiteres Kabel wurde nach Borgholzhausen zur Firma Bartling GmbH & Co KG verlegt. Dieses wird noch in diesem Jahr eingeschaltet – die Firma Bartling hat dann eine leistungsstarke Netzanbindung für ihre Produktion.

Derzeit sind Mitarbeiter der von Westnetz beauftragten Firmen Spie und Baumann dabei, die Leiterseile von den Masten abzunehmen. Im ersten Quartal 2018 werden dann nach und nach die Gittermaste abgebaut. Die Leitung aus den 30er Jahren gehört damit bald der Vergangenheit an.

Insgesamt hat die Maßnahme rund 2,5 Millionen Euro gekostet. Diese Kosten schließen den Neubau und den Rückbau der Leitungen ein.

An dieser Stelle wird wie überall im Stromnetz die Energiewende vor Ort sichtbar. Im Hinblick auf den weiter steigenden Anteil von regenerativen Energien wird das Stromnetz kontinuierlich ausgebaut und weiter fit für die Zukunft gemacht.

innogy-Kommunalbetreuer Rainer Oesting traf sich heute mit Projektleiter Werner Ketteler und Netzbereichsleiter Andreas Schulze-Bockholt an der Baustelle. „In nur sechs Monaten ist diese ambitionierte Baumaßnahme hier in Borgholzhausen umgesetzt worden. Die Bürger haben davon so gut wie nichts gemerkt. Als Partner der Stadt freuen wir uns, dass alles so reibungslos und zu aller Zufriedenheit geklappt hat. Das Stromnetz hier ist jetzt auf einem guten zukunftsfähigen Stand.“