Düren,
23
Juli
2021
|
19:15
Europe/Amsterdam

Große Solidarität in Hochwasser betroffenen Gebieten

Jörn Schnier (links) aus Arnsberg und Lars Dodenhoff aus dem Münsterland bereiten das Aggregat der Bayernwerke in Bliesheim vor.

  • Energiebranche unterstützt sich gegenseitig 
  • Arbeiten laufen weiter mit Hochdruck 

Weiterhin arbeitet der Netzbetreiber Westnetz mit Hochdruck daran, die Bevölkerung in den von dem Hochwasser betroffenen Gebieten mit Strom zu versorgen. Neben den Monteurinnen und Monteuren sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die mit den örtlichen Installationsunternehmen verschiedene Fragenstellungen klären, um so eine zeitnahe Wiederanschaltung der Kundinnen und Kunden zu ermöglichen. Zusätzlich unterstützen Kundenbetreuer und Kundenbetreuerinnen in den Kommunen, und stehen an Anlaufstellen für Kundenanfragen zur Verfügung. Alle beteiligten Personen erfahren vor Ort große Unterstützung durch Schwesterunternehmen, Partnerfirmen und auch Elektroinstallationsunternehmen.

Christopher Jonas, Leiter des Westnetz-Notfallstabs, lobt die Zusammenarbeit: „Wir sind beeindruckt von der großen Solidarität der Menschen und der Firmen. Nicht nur regional, auch überregional erhalten wir eine Menge Unterstützung. Die gesamte Energiebranche hält zusammen und jeder unterstützt jeden. Wir haben sogar Hilfsangebote von Installateuren aus Italien erhalten. Es ist toll zu sehen, wie alle an einem Strang ziehen.“

Beispielsweise stellt die Bayernwerk AG, ein Schwesterunternehmen der Westnetz, Notstromaggregate zur Verfügung. Eins davon steht aktuell in Erftstadt-Bliesheim. Notstromaggregate sind fahrbare Stromerzeuger, die temporär die Versorgung übernehmen. Auch Omexom, ein Spezialist für Energie-Infrastruktur, stellt Westnetz mobile Stromversorgung, die coronabedingt derzeit nicht auf Festivals und Märkten eingesetzt werden können, zur Verfügung. Die Bundespolizei verteilt 8.500 Westnetz- Informationsflyer. Westnetz nimmt jedoch nicht nur Hilfe an, sondern gibt sie, wo es möglich ist, zurück. So stellt der Netzbetreiber beispielsweise Trinkwasserbehälter bei der Regionetz in Stolberg bereit.

WEITERHIN WICHTIG: Westnetz weist die Bevölkerung darauf hin, einen Elektroinstallateur zu kontaktieren und eine Information an den Haustüren zu hinterlegen

Um eine Versorgungsleitung wieder in Betrieb nehmen zu können, muss jedes daran angeschlossene Gebäude begangen und auf die Betriebssicherheit der elektrischen Anlage überprüft werden. Durch die fehlende Stromversorgung sind die Türklingeln ohne Funktion, dadurch wird die Kontaktaufnahme deutlich erschwert. Daher bittet Westnetz eine Kontaktmöglichkeit, zum Beispiel eine Telefonnummer, an der Haustüre zu platzieren und so die Erreichbarkeit sicher zu stellen. Auch können die Gebäudeeigentümer bereits Kontakt mit ihrem Elektroinstallateur zur Überprüfung der Hausinstallation aufnehmen. Aus Sicherheitsgründen bittet die Westnetz keine Hausanlage, die durch Wassereinbruch in Mitleidenschaft gezogen wurde, vor der Überprüfung durch eine Elektrofachkraft anzuschalten. Selbst wenn der Hausanschlusskasten bereits wieder unter Spannung steht. In den Bereichen, die bereits wieder mit Strom versorgt sind, bittet Westnetz alle Bürgerinnen und Bürger, den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter:
https://twitter.com/WestnetzGmbH

Bei Fragen zu den Medien: +49-201-12-23925

Das Notstromaggregat der Bayernwerk AG erreicht seinen Einsatzort im westlichen Rheinland.