Wesel,
10
April
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Holzmastnachpflege in den Kommunen Sonsbeck, Weeze und Kalkar beginnt

Ein Mitarbeiter der Westnetz bei der Anwendung des Mastap-Verfahrens

  • Westnetz prüft Niederspannungs- und Mittelspannungsholzmaste
  • Arbeiten in Sonsbeck und Weeze beginnen nach den Osterferien
  • Auch Masten auf Privatgrundstücken und Feldern werden geprüft

Alle acht Jahre ist es wieder soweit: die Westnetz GmbH lässt alle Niederspannungs- und Mittelspannungsholzmasten in den Kommunen Sonsbeck, Weeze und Kalkar auf ihre Standfestigkeit überprüfen. Die Kommunen Sonsbeck, mit 1400 Niederspannungs- und Mittelspannungsholzmasten, und Weeze, mit ca. 800 Holzmasten, werden vom Verteilnetzbetreiber Westnetz selbst geprüft. Hier fangen die Arbeiten bereits nach den Osterferien an. Die Arbeiten in Kalkar, mit insgesamt 1500 Holzmasten, werden ab Juni von einer Partnerfirma in Angriff genommen.

„Teilweise werden wir auch Privatgrundstücke und Felder betreten müssen, um die Verkehrssicherheitspflicht aller Maste überprüfen zu können. Hierfür werden unsere Mitarbeiter die Anwohner zunächst informieren und sich selbstverständlich ausweisen, so dass keine Missverständnisse aufkommen können.“, sagt Werner Mattheis, Leiter des Netzbetriebs am Standort Wesel.

Die Maste werden im Mastap-Verfahren geprüft, welches als innovatives Messverfahren für mehr Sicherheit bekannt ist. Hierbei können Abweichungen zwischen Ist- und Soll-Werten ermittelt werden, welche Rückschlüsse auf die Standfestigkeit der Masten ermöglichen. Das Verfahren eignet sich nahezu für jeden Masttyp. Die Überprüfung aller Holzmaste wird bis Ende des Jahres fertiggestellt.