Saffig,
01
März
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

In Plaidt steht jetzt ein Glasfaser-PoP

Am Aus- und Weiterbildungszentrum der Westnetz in Plaidt wurde kürzlich ein Point of Presence (PoP) aufgestellt. Er dient als Hauptverteilstation für das künftige schnelle Internet in Plaidt, Kretz, Kruft und Saffig. Darüber hinaus dient er dem Aus- und Weiterbildungszentrum zu Schulungszwecken. Foto: Westnetz

  • 21 Tonnen schwere Hauptverteilstation am Ausbildungszentrum aufgestellt
  • Bauarbeiten für schnelles Internet in Plaidt, Kretz, Kruft und Saffig im Zeitplan

Seit August letzten Jahres modernisiert Westnetz das Strom- und Glasfasernetz zwischen Saffig und Kruft, um neben einer sicheren Stromversorgung auch Voraussetzungen für die modernste Breitbandinfrastruktur zu schaffen. In der Baumaßnahme wurden Leerrohre und Glasfaserkabel verlegt und Multifunktionsgehäuse und Glasfaserverteilschränke aufgestellt.

Kürzlich wurde am Aus- und Weiterbildungszentrum in der Rauschermühle ein sogenannter Point of Presence (kurz: PoP) aufgestellt. Fertig errichtet, soll dieser PoP dem Aus- und Weiterbildungszentrum zu Schulungszwecken zur Verfügung stehen.

Nachdem der LKW mit der aufgeladenen Station den richtigen Platz auf dem Gelände des Aus- und Weiterbildungszentrums erreicht hatte, hob ein Kran das schwere Teil vorsichtig an. Mit Hilfe eines Gurtes wurde die Station dann in die richtige Position gebracht. Millimetergenau musste der Fahrer des Krans den 5 x 2,50 Meter großen Container, mit einem Gewicht von 21 Tonnen, in den vorbereiteten Stationsplatz herunterlassen. Edwin Schick, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle der Westnetz in Saffig informierte sich über die Baumaßnahme bei Jochen Walgenbach, Netzplaner im Bereich Breitband, der mit seinen Kollegen Michael Hirt und Stephan Schüller die Arbeiten auf der Baustelle begleitete.

„Ein PoP ist das Zentrum des Glasfasernetzes. Hier erfolgt die Anbindung an die Glasfaser-Backbone-Ebene und Weiterversorgung sowie –steuerung auf die Breitband-Bereiche. Die vier genannten Gemeinden werden von diesem PoP versorgt, zukünftige Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten sind berücksichtigt. Im FTTC-Bereich (Glasfaseranbindung der Multifunktionsgehäuse) stehen den Kunden Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. FTTB steht für „Fiber to the Building“, da die komplette Anbindung bis zum Haus in Glasfaserleitungen erfolgt. Es ist die technisch modernste Variante und den Endkunden stehen im Privatsektor Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

Das Netz soll voraussichtlich Mitte 2018 fertig gestellt sein.