Trier,
16
Juli
2021
|
16:02
Europe/Amsterdam

Landkreise Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg: Unwetter Bernd - Westnetz arbeitet mit Hochdruck an Wiederversorgung

  • Weitgehende Wiederversorgung der Landkreise Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg
  • Verteilnetzbetreiber im Krisenmodus und mit allen Kräften im Einsatz

Die Überflutungen in Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Ausfälle in der Stromversorgung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz arbeiten weiter mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Seit heute Morgen konnte Westnetz in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg die Stromversorgung in weiten Teilen wieder herstellen. In der besonders betroffenen Gemeinde Kordel sind auch alle zur öffentlichen Versorgung notwendigen Transformatorenstationen des Ortsnetzes wieder versorgt. Einzelne Gemeinden des Eifelkreis Bitburg-Prüm sind weiterhin ohne Strom.

Über Notstromaggregate oder Umschaltungen im Netz versucht Westnetz vielerorts die Menschen schnellst möglich wieder zu versorgen. Durch die Größe der Westnetz können aus nicht-betroffenen Gebieten eine Vielzahl an Mitarbeitern mit Fahrzeugen und Material den Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz unterstützen. Auch weitere Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzernverbund unterstützen die Westnetz dabei. So sind heute fünf größere Notstromaggregate der VSE Verteilnetz aus dem Saarland in Bitburg eingetroffen, um im Eifelkreis bei der Wiederversorgung zu unterstützen.

Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden können, sind vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen müssen auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Wo nötig, müssen Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen sind zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen. Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden müssen. Daher kann es auch nach Ablaufen des Wassers einige Zeit dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden kann.

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben und den Behörden. Kurzfristig konnte darüber hinaus die technische Einsatzleitung des Landkreises Trier-Saarburg heute in Konz durch die Einrichtung einer schnellen Glasfaserverbindung unterstützt werden.

Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Anwohnerinnen und Anwohner hat höchste Priorität. Westnetz bittet alle Bürgerinnen und Bürger den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, da die Versorgung vorerst nur provisorisch aufgebaut wurde.

Bei Fragen zu den Medien: +49-201-12-23925