Schindeldorf,
15
Januar
2019
|
11:02
Europe/Amsterdam

Mobilfunk trifft Glasfaser

Mit diesem Glasfaserbündel konnte der Sendemast im Schindeldorf bei Stromberg in Betrieb genommen werden.

  • Westnetz schließt Mobilfunkmast im Schindeldorf an

Der unglaubliche Anstieg von Smartphones und Tablets lässt den Hunger nach mehr Bandbreite beinahe ins Unermessliche wachsen. Der Sendemast im Schindeldorf bei Stromberg konnte jetzt durch Westnetz ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Die vielen Anwendungen bis hin zum Datenstreaming von Filmen verlangen einfach mehr Power: „Wenn zehn Leute in einer Funkzelle viele Daten bewegen, ist das easy“, erläutert Uwe Allekotte, Netzplaner im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz, „aber wenn es Tausende sind, wird das zum Problem.“ Dem sind Richtfunkstrecken und Kupferkabel dann nicht mehr gewachsen. Daraus ziehen die Mobilfunkanbieter die Konsequenz und rüsten ihre Anlagen mit Glasfaseranbindungen auf.

Um den Mast im Schindeldorf ans schnelle Netz anschließen zu können mussten Glasfaserkabel eingebracht werden. Dazu wurde am Ende der Strecke eine entsprechende Maschine aufgebaut, die die Glasfaser in die bestehenden Leerrohre eingebracht hat. Das ist nichts für nervöse Finger – denn die feinen Glasfasern müssen ganz genau zusammengeführt werden, sonst stimmt die Datenverbindung am Ende nicht. „Durch den Anschluss ans Glasfasernetz ist die Anbindung jetzt stabiler und leistungsfähiger“, erklärt Allekotte. Zudem ist der Sendemast jetzt auch bereit für die kommende fünfte Mobilfunkgeneration, kurz 5G.