Düren,
18
Juli
2021
|
21:00
Europe/Amsterdam

Nächster Schritt: Wiederaufbau des Niederspannungsnetzes

  • Einsatz von mehreren Notstromaggregaten 
  • Mittelspannungsnetz vielerorts wieder intakt 
  • Einbindung von Elektro-Installateuren und zusätzlichen Fachmonteuren 

Die Wiederversorgungsarbeiten im Stromnetz Euskirchen, im Rhein-Sieg-Kreis und im Rhein-Erft-Kreis schreiten weiter voran. Dort wo es möglich ist, bringt Westnetz Notstromaggregate zum Einsatz, um die Stromversorgung wieder in Gang zu bringen. Am heutigen Sonntag ist es gelungen, vielerorts eine intakte Mittelspannungsversorgung, die Grundlage für das Niederspannungsnetz, wieder her zu stellen.

Ein Schwerpunkt der Arbeiten lag heute in Weilerswist. Dort ist es gelungen, den größten Teil der Verteilstationen im Mittelspannungsnetz in Betrieb zu nehmen, die nicht durch die Wassermassen zerstört wurden. Ergänzend übernehmen seit heute Nachmittag mobile Aggregate einen Teil der Stromversorgung.
Ähnlich sieht es in Erftstadt aus. Es ist heute gelungen, viele Stationen im Mittelspannungsnetz in Betrieb zu nehmen. Einige sind allerdings noch immer nicht erreichbar, Ortsteile sind nicht zugänglich sind.

Im nächsten Schritt wollen die Westnetz-Monteure sich um den Aufbau des Niederspannungsnetzes, die Inbetriebnahme von zugänglichen Ortsnetzstationen kümmern. Das ist ein weiterer Schritt hin zur Wiederherstellung der Energieversorgung in der Region. Erst wenn der Mittelspannungsbereich verlässlich in Betrieb genommen werden kann und im nächsten Schritt auch die Niederspannungsverbindungen, kann wieder Energie in den einzelnen Haushalten ankommen.

Aktuell wird die Anzahl der Monteure erneut aufgestockt. Zusätzliche Kollegen und Kolleginnen aus dem Konzern und Partnerunternehmen unterstützen die Arbeit im Katastrophengebiet. Grund dafür: Nach den Arbeiten an den Knotenpunkten muss jede einzelne Anlage bis hin zu den einzelnen Haushalten persönlich in Augenschein genommen werden. Nur so kann eine gefahrlose und stabile Wiederanschaltung garantieren werden

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben und den Behörden. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Anwohnerinnen und Anwohner hat höchste Priorität. Westnetz bittet alle Bürgerinnen und Bürger den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, da die Versorgung vorerst nur provisorisch aufgebaut werden konnte.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter

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