Kirn-Land,
03
Juli
2017
|
18:00
Europe/Amsterdam

Neue Glasfaserleitungen für die Stadt Kirn und die Verbandsgemeinde Kirn-Land

  • Erschließung Gewerbegebiet „Am Markt“ und Neubaugebiet „Steinbachtal“ mit Glasfaseranbindung bis ins Haus in Hennweiler
  • Sicherung und Optimierung der Stromversorgung

Bild: Volker Heidrich (2.v.r.), Netzplaner im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz, und Rüdiger Straßburger (3.v.r.), Polier der Firma Kabel und Tiefbau, gehen die weiteren Bauschritte durch.

Die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Kirn und Verbandsgemeinde Kirn-Land sind dem schnellen Internet einen Schritt näher: Um zukünftig eine bessere Breitbandversorgung zu realisieren, legt der Verteilnetzbetreiber Westnetz Leerrohre für schnelles Internet und zudem ein neues 20‑Kilovolt‑Kabelals Ersatz für die Freileitung von Kirn über Hahnenbach nach Hennweiler und von Kirn bis Oberhausen. In die mitgelegten Leerrohre werden dann die Glasfaserkabel „eingejettet“. Für die Bürger in diesem Bereich stehen dann ab Frühjahr 2018 Übertragungsraten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

Im Neubaugebiet „Steinbachtal“ und dem Gewerbegebiet „Am Markt“ in Hennweiler wird der Glasfaserausbau in der technisch modernsten Variante realisiert: ein Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung bis in das Haus. Die Kabel werden direkt bis zum Gebäude verlegt. FTTB steht für „Fiber to the Building“, da die komplette Anbindung bis zum Objekt in Glasfaserleitungen erfolgt. Somit stehen dort Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit zur Verfügung. In den kommenden Monaten werden rund 29 Kilometer Leerrohre und Glasfaserkabel und fünf Kilometer 20‑kV‑Leitungen gelegt. Die Verlegung der 20‑kV‑Leitungen ist Teil eines neuen Netzkonzeptes und ist erforderlich, um langfristig auch weiterhin eine ausreichende und sichere regionale Stromversorgung gewährleisten zu können.

Der Einzug der Glasfaserkabel erfolgt dann ausgehend von den 39 neu aufgestellten Multifunktionsschränken. Die Kabel werden mit einem Druckluftkompressor in die Leerrohre „eingejettet“. Dabei erzeugt der Kompressor im Rohr, durch das die Kabel transportiert werden, einen starken Luftstrom. Volker Heidrich, Netzplaner im Regionalzentrum Rhein‑Nahe‑Hunsrück bei Westnetz überzeugte sich vor Ort über den Baufortschritt und erklärte: „Mit dieser Technik können an einem Stück bis zu 2.000 Meter Glasfaserkabel mit einer Geschwindigkeit von rund 70 Metern in einer Minute eingeblasen werden.“

Allen zukünftigen Bauherren im Neubaugebiet in Hennweiler steht die modernste Glasfasertechnik zur Verfügung. Wer sich neben einem Stromhausanschluss auch noch für den Glasfaseranschluss interessiert, kann auf den Kombi-Anschluss zurückgreifen. Dadurch spart man viel Zeit und Koordinationsaufwand.

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