Stromberg,
21
Februar
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Neun-Tonnen-Trafostation punktgenau abgesetzt

Uwe Allekotte (rechts), Netzplaner im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz, begleitet das Aufstellen der neuen Station „Fustenburg“ auf der Stromburg.

  • Westnetz stellt neue Kundenstation auf der Stromburg
  • Inbetriebnahme-Arbeiten im März abgeschlossen

Sie ist drei Meter lang, eineinhalb Meter breit und wiegt rund neun Tonnen: Im Auftrag der „The Good Taste Group GmbH & Co. KG“ in Johann Lafers Stromburg hat Westnetz eine neue kompakte Kundenstation vor der Stromburg aufgestellt. Dabei wurde das Schwergewicht mit einem Kran vom Transporter auf seinen zukünftigen Platz gehievt und punktgenau abgesetzt.

Die umfangreiche Renovierung und Modernisierung auf der Stromburg schreitet mit großen Schritten voran. Auch die für die Stromversorgung erforderliche Technik wird erneuert. Mit der Errichtung der Transformatorenstation außerhalb der Stromburg ist sie nun ständig und besser zugänglich und kann sicher bedient werden. Ein weiterer Vorteil: Die bisher dafür genutzten Räumlichkeiten können nun für andere Zwecke eingesetzt werden. „Der Transformator mit einer Leistung von 400 Kilo-Volt-Ampere (kVA) kann vereinfacht gesagt als Spannungswandler bezeichnet werden. Auf der Stromburg wandelt er von Mittelspannung (20.000 Volt) auf Niederspannung (400 Volt) um. Die neue Technik ist wartungsfrei und spart daher auch noch Betriebskosten“, erläutert Uwe Allekotte, Netzplaner bei Westnetz.

Alle Niederspannungs- und Mittelspannungskabel werden in die neue Trafostation gelegt. Auf Kundenwunsch wurde der Standort in unmittelbarer Nähe ausgewählt. Die Montagearbeiten an der Kundestation sollen noch in dieser Woche ausgeführt werden. Die Inbetriebnahme ist für Mitte März eingeplant.