Idar-Oberstein,
21
Mai
2019
|
13:13
Europe/Amsterdam

Praktikum als Berufseinstieg bei Westnetz

Sebastian Elfner vor dem Schaltschrank in der Lehrwerkstatt der Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück.

  • Sebastian Elfner gibt Einblick in Ausbildungsalltag
  • Praktikumsplätze verfügbar
  • Jeder vierte Azubi absolviert vorab ein Praktikum

Sicherheitsschuhe und Blaumann sind angezogen, alle Werkzeuge liegen parat - jetzt kann es losgehen. Sebastian Elfner, Auszubildender im zweiten Lehrjahr bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, bereitet sich auf den nächsten Arbeitstag vor. 2017 absolvierte er ein Praktikum bei Westnetz in Idar-Oberstein und wusste danach gleich, dass der Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik genau das ist, was er erlernen möchte. Denn Praktika sind eine wichtige Erfahrung und unterstützen dabei, beruflich durchzustarten. In den drei Regionalzentren der Westnetz in Rheinland-Pfalz, Trier, Saffig und Rhein-Nahe-Hunsrück, werden derzeit insgesamt 134 junge Leute in verschiedenen Berufen ausgebildet. 37 von ihnen haben vorab ein Praktikum beim Verteilnetzbetreiber absolviert.

Das Praktikum bei Westnetz

„Was macht eigentlich ein Elektroniker für Betriebstechnik bei Westnetz?“, fragte sich Sebastian kurz vor seinem Schulabschluss. Nach kurzer Recherche bewarb er sich um einen Praktikumsplatz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück. Er absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum und erhielt erste Informationen und Einblicke in den Beruf. Auch das kollegiale Miteinander unter den Azubis gefiel ihm sehr gut. Schnell war ihm klar, dass das der richtige Beruf für ihn ist. Er sprach mit den Ausbildern, schrieb eine Bewerbung und konnte im August 2017 seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei Westnetz beginnen.

Einblick in den Ausbildungsalltag von Sebastian

Die Ausbildung ist sehr facettenreich - die Auszubildenden erlernen zum Beispiel wie energieerzeugende Anlagen in Betrieb genommen oder Stromverteilnetze instand gehalten werden. Sie klettern auf Holzmasten oder fahren mit dem Steiger in luftige Höhen, um Arbeiten an den Übungsfreileitungen durchzuführen. Morgens versammeln sie sich zusammen mit ihren Ausbildern in der Lehrwerkstatt. Hier werden die Arbeiten für den Tag besprochen. Die Frühstücks- und Mittagspausen verbringen die Jungs und Mädels die meiste Zeit zusammen, denn Teamgeist ist eine wichtige Voraussetzung in diesem Beruf. „Wir verstehen uns alle sehr gut und verbringen viel Zeit miteinander, das ist toll“, erzählt Sebastian. „Mir macht die Ausbildung viel Spaß. Bei Fragen ist immer jemand da, den ich ansprechen kann. Ich bin froh, dass ich damals ein Praktikum absolviert habe und mir den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik genau angeschaut habe“, erzählt er weiter. Insgesamt haben in den drei Regionalzentren knapp 30 Prozent der Azubis vorab ein Praktikum zur Berufsauswahl gemacht. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig zu informieren und in die ausgewählten Berufe vorab einmal reinzuschnuppern.

Die Vorteile von Praktika

An vielen Universitäten und Schulen gehören Praktika zum festen Bestandteil. Auch für einen „ersten Einblick“ in das Berufsleben sind sie sehr hilfreich. Die Unternehmen bekommen einen Eindruck von den potenziellen Bewerbern und die Schüler und Studenten können erste Erfahrungen in den bevorzugten Ausbildungsberufen sammeln. Nach dem Praktikum sind sie um einige Erlebnisse reicher und wissen genau, ob der ausgesuchte Beruf der Richtige ist. Denn die beste Theorie ist nutzlos, wenn man nicht weiß, wie sie angewendet wird. Selbst wenn ein Praktikum nicht zusagt oder das Arbeitsumfeld nicht den Erwartungen entspricht, hat der Praktikant trotzdem viel gewonnen. Die erworbenen Erfahrungen kann er seinem Lebenslauf hinzufügen. Außerdem ergibt sich dann die Möglichkeit, sich umzuorientieren und neue Tätigkeiten für sich zu entdecken. Bei weiteren Praktika kann er das bereits Erlernte anwenden und so in den Unternehmen erste Punkte sammeln.

Ganz nach dem Motto „An die Werkzeuge, fertig, los" bietet Westnetz auch in diesem Jahr Praktikumsplätze an. Egal, ob in den Semesterferien oder ein ganzes Praxissemester, ob Schulpraktikum oder eine freiwillige Beschäftigung während der Ferien: Westnetz legt großen Wert auf Nachwuchsförderung. Wer sich vorab über den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik oder über weitere Ausbildungsmöglichkeiten bei Westnetz informieren möchte, kann sich unter https://bit.ly/2Yt8Clp einen Kurzfilm dazu ansehen. Informationen gibt es auch auf der Homepage unter: www.westnetz.de/karriere.