Essen,
17
April
2019
|
12:28
Europe/Amsterdam

Restcents für den guten Zweck

Mädchentreff: Ausgelassene Vorfreude für Sommerfeste und Ausflüge, die die Spende ermöglichen!

  • Westnetz-Mitarbeiter spenden Cent-Beträge vom Gehalt
  • Mädchentreff Perle und die VKJ-Erlebnisgärten erhalten Spende

Mitarbeiter der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der innogy, und der innogy Metering an den Standorten Essen und Mülheim an der Ruhr spenden in diesem Jahr 1.000 Euro an den Mädchentreff Perle und 1.000 Euro an das Projekt „VKJ-Erlebnisgarten“ des VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., in Essen. Das Geld stammt aus der sogenannten Restcentkasse. Hier sammeln die Mitarbeiter jedes Jahr die Cent-Beträge ihrer Gehaltsabrechnungen, um diese einem guten Zweck zugutekommen zu lassen.

Wer von der Restcentkasse profitiert, entscheidet die Belegschaft selbst. In diesem Jahr ist eine Spendensumme von 3.000 Euro zusammen gekommen. Je 1.000 Euro gingen an den Mädchentreff Perle und die VKJ-Erlebnisgärten in Essen und an das Projekt ELE-Phone in Mülheim.

Der Mädchentreff Perle ist eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. In der Perle begegnen sich wöchentlich rund 80-100 Mädchen im Alter von 6-22 Jahren, um miteinander ihre Freizeit zu verbringen und diese gemeinsam zu gestalten. Regelmäßig finden Projekte und Workshops, wie Hip Hop Kurse oder Selbstbehauptungskurse statt. Die Angebote sind kostenlos und alle Mädchen sind in der Perle herzlich Willkommen.

„Zuerst geht ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz, die uns mit ihrer Spende wirklich Großes ermöglichen. Mit dieser Hilfe können zukünftig wieder schöne Ausflüge und Sommerfeste organisiert werden. Also an alle Mädels die Lust haben, neue Freundinnen kennenzulernen, Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen oder auch einfach nur mal quatschen wollen, kommt jederzeit bei uns vorbei“ , sagt Ruth Köhler, Leitung des Mädchentreff Perle.

Die VKJ-Erlebnisgärten gibt es seit 2017 in allen 24 Kindertagesstätten des VKJ. Der Erlebnisgarten besteht aus mehreren Hochbeeten, Obstwiesen oder Beerensträuchern. Die Vorschulkinder jeder KiTa betreuen ihren Garten selbst und ziehen im Frühjahr Pflänzchen vor und dürfen sich im Spätsommer über eine große Ernte freuen. Die Idee zum VKJ-Erlebnisgarten hatte Melanie Stroisch schon 2013 und bekam 2014 als Projektleiterin die Chance, ihre Idee beim VKJ wachsen zu lassen. Trotz aller (Ernte-)Erfolge ist das Projekt auf Spenden angewiesen, um weitere Beete anschaffen zu können, Reparaturen durchführen zu können, neues Saatgut und Pflanzen anzuschaffen oder auch neue Gartengeräte für Groß und Klein zu kaufen. Über den TalentAward Ruhr lernte Westnetz-Mitarbeiter Matthias Berchner die Preisträgerin Melanie Stroisch kennen und war von den VKJ-Erlebnisgärten und ihren Mehrwert in der frühkindlichen Bildung begeistert. Gemeinsam mit Betriebsrätin Ina Lehmkühler überbrachte er nun den Spendenscheck, über den sich nicht nur Melanie Stroisch, sondern auch VKJ-Geschäftsführerin Vera Luber freute. Gemeinsam mit den kleinen Erlebnisgärtnern aus dem VKJ-Kinderhaus Wunschbrunnen ging es in den Erlebnisgarten, wo sich die Gäste selbst ein Bild vom Projekt machen konnten.

„Eine unerwartete Spende ist immer toll. Jetzt können wir noch einige Extras finanzieren, die sonst dieses Jahr nicht drin gewesen wären“, verriet Vera Luber. Zum Beispiel einiges an Beerenobst und auch die Kräuter-Ecken sollen um einige Exoten wie Knoblauchgras erweitert werden. „Die Kids sind generell neugierig und viele Eltern staunen, wie toll den Kleinen plötzlich Gemüse schmeckt“, lachte Melanie Stroisch. Klar, selbstgezogen – das schmeckt gleich doppelt so gut!