Mülheim an der Ruhr,
12
April
2019
|
12:13
Europe/Amsterdam

Restcents für den guten Zweck

Übergabe des Spendenschecks durch Vertreter der Westnetz an die AWO Mülheim. v.l.n.r. Kirsten Schumacher, Dipl. Pädagogin bei der AWO, Petra Kox, Mitarbeiterin der innogy, Michaela Rosenbaum, Geschäftsführerin der AWO, Ina Lehmkühler, Betriebsratsmitglied der Westnetz und Heiner Jansen, Spendenmanager des Projekts ELE-Phone. 

  • Westnetz-Mitarbeiter spenden Cent-Beträge vom Gehalt
  • 1.000 Euro gehen an das Projekt ELE-Phone in Mülheim an der Ruhr

Mitarbeiter der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der innogy, und der innogy Metering an den Standorten Essen und Mülheim an der Ruhr spenden in diesem Jahr 1.000 Euro an das Projekt ELE-Phone der AWO in Mülheim an der Ruhr. Das Geld stammt aus der sogenannten Restcentkasse. Hier sammeln die Mitarbeiter jedes Jahr die Cent-Beträge ihrer Gehaltsabrechnungen, um diese einem guten Zweck zugutekommen zu lassen.

Wer von der so genannten Restcentkasse profitiert, entscheiden die Kolleginnen und Kollegen selbst. In diesem Jahr ist eine Spendensumme von 3.000 Euro zusammen gekommen. Jeweils 1.000 Euro gingen an den Mädchentreff Perle und der VKJ Erlebniskindergarten in Essen und an das Projekt ELE-Phone in Mülheim.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten nicht nur in Essen und Mülheim, sie leben auch hier in der Umgebung. Wir sehen uns als Teil der Region und wollen dieser etwas zurück geben. Mit der Restcentkasse und dem entsprechenden Geldbetrag konnten wir in den vergangenen Jahren schon einige tolle Projekte und Initiativen unterstützen“, berichtet Ina Lehmkühler, Betriebsratsmitglied der Westnetz am Standort Essen/Mülheim an der Ruhr.

Das ELE-Phone-Projekt „Kinder stärken“ der AWO Mülheim an der Ruhr e.V. ist eine Anlaufstelle in Mülheim an der Ruhr für Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Bestandteile des Projekts sind Workshops an Grundschulen und weiterführenden Schulen mit dem Ziel der Stärkung aller Kinder durch Übungen und Aufklärung zu Kinderrechten, Gefühlen, Rollenklischees, Schutz- und Hilfsmöglichkeiten. Dazu gehören auch Elternabende und Lehrerfortbildungen, bei denen über die aktuellen Zahlen und Erscheinungsformen von sexueller Gewalt an Kindern berichtet und über mögliche Folgen und Signale bei Missbrauch sensibilisiert wird.

„Wenn man sich vorstellt, dass laut Statistiken in jeder Klasse 1-2 Kinder sitzen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, dann merkt man wie unglaublich wichtig die Aufklärung bei Kindern ist. Da das ELE-Phone ausschließlich von Spenden lebt sind wir froh, dass die Mitarbeiter der Westnetz uns mit ihrer Spende unterstützen und das Projekt weiter fördern“ , sagt Michaela Rosenbaum, Geschäftsführerin bei der AWO in Mülheim an der Ruhr.