Aldekerk,
18
Oktober
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

So kommt der Strom ins Haus

  • Westnetz lädt zur Besichtigung der Umspannanlage Aldekerk ein

Am Donnerstag hatten der Bürgermeister und die Ratsmitglieder der Gemeinde Kerken die Möglichkeit, das Betriebsgelände der Umspannanlage Aldekerk zu besichtigen. Das Energieunternehmen innogy und dessen Verteilnetzbetreiber Westnetz luden zu einer Führung durch die Umspannanlage ein. Praxisnah und persönlich wurden die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Mitarbeiter von innogy und Westnetz beantwortet, die ebenso Aufschluss darüber gaben, wie der Strom erzeugt wird und auf welchem Weg er in die Häuser kommt.

In der Umspannanlage wird das Kerkener Stromnetz gesteuert, geschaltet und entstört. Hierfür sichern die Mitarbeiter des zuständigen Verteilnetzbetreibers Westnetz täglich 24 Stunden, an sieben Tagen in der Woche eine zuverlässige Stromversorgung. Die Umspannanlage wird als Knotenpunkt in der Energieverteilung gesehen. „Mittels zweier Transformatoren bilden sie das Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Spannungsebenen und ermöglichen das Ein- und Ausschalten einzelner Freileitungen und Kabelstrecken.“, berichtet Jürgen Tünnesen, Mitarbeiter von Westnetz.

In der Umspannanlage Aldekerk versorgen zwei Transformatoren mithilfe von Windenergie und einer Gesamtleistung von 70 MVA (Megavoltampere) den Bereich Kerken und das umliegende Gebiet. Einer der Transformatoren wurde zuletzt durch einen neuen, geräuscharmen, aber ebenso leistungsstarken Transformator, ausgetauscht. Der Austausch war vonnöten, um die Vorschriften der technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (kurz: TA-Lärm) einhalten zu können.

Frithjof Gerstner, Kommunalbetreuer der innogy, freut sich über den Zuspruch der Gemeindevertreter nach der Besichtigung: „Bei einer solchen Führung durch die Umspannanlage erhalten die Teilnehmer einen spannenden Einblick, wie der Strom ins Haus kommt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir der Gemeinde Kerken diese Einblicke ermöglichen konnten.“