Münster,
18
Januar
2018
|
19:00
Europe/Amsterdam

Stromversorgung im Münsterland größtenteils wiederhergestellt

  • Westnetz-Mitarbeiter müssen rund 125 Störungen im Münsterland beheben
  • bis Mitternacht werden die meisten Kunden wiederversorgt
  • Schnelle Koordination von Mitarbeitern, Material und Notstromaggregaten

Die Wettersituation entspannt sich langsam, aber das Sturmtief Friederike hat viele Beschädigungen an den Freileitungen der Westnetz GmbH im Münsterland hinterlassen. In die Leitungen gewehte Bäume oder Äste haben zu flächendeckenden Versorgungsunterbrechungen im Mittel- und Niederspannungsstromnetz geführt. In der Spitze waren rund 10.000 Menschen im Münsterland ohne Stromversorgung.

Derzeit sind rund 110 Techniker von Westnetz und deren Partnerfirmen immer noch unter Hochdruck dabei, die Versorgung wieder herzustellen. Größtenteils sind die Kunden inzwischen wieder am Netz. Schätzungsweise 100 Menschen werden erst morgen wieder mit Strom versorgt werden können.

Die Kollegen wurden bis 18:30 Uhr zu rund 200 Einsätzen gerufen. Von überall her wurden Mitarbeiter, Material und Notstromaggregate im Münsterland zusammengezogen, damit die rund 125 Störungen bearbeitet werden können. 30 Notstromaggregate sind im permanenten Einsatz und stellen die Stromversorgung zum Teil provisorisch wieder her.

Die Reparaturen der beschädigten Stromleitungen werden noch mindestens eine Woche in Anspruch nehmen. Die Schadenshöhe wird voraussichtlich im sechsstelligen Bereich liegen.