Düren,
11
Februar
2020
|
17:45
Europe/Amsterdam

Westnetz zieht Bilanz nach Sturm Sabine in den Landkreisen Düren und Euskirchen

  • Stromversorgung am Dienstag wieder im Normalzustand für die Landkreise Düren und Euskirchen
  • 25 Mitarbeiter von Westnetz und Partnerfirmen im Einsatz

Orkantief Sabine hat seit Sonntagnachmittag im Versorgungsgebiet der Westnetz, Verteilnetzbetreiber von innogy, zu zahlreichen Stromausfällen geführt. Ursache waren in den meisten Fällen entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigten. Schwerpunkte der Störungen lagen insbesondere in Rheinland-Pfalz, im westlichen Rheinland und im Siegerland. In Niedersachsen, der nördlichen Region der Westnetz, hielt sich das Störungsaufkommen in Grenzen.

Auf dem Höhepunkt des Sturms am Sonntagabend waren rund 12.000 Menschen im Versorgungsgebiet der Westnetz in den Landkreisen Düren und Euskirchen ohne Strom. Bis zum Montagmorgen reduzierte sich die Zahl durch den Einsatz von Aggregaten und Umschaltungen aus der Niederspannung auf ein Minimum.

Insgesamt 11 Stromstörungen in der Mittelspannung und 44 auf Niederspannungsebene inklusive fünf Straßenbeleuchtungsstörungen konnte der örtliche Verteilnetzbetreiber dort registrieren und beseitigen.

Aufgrund der nach wie vor angespannten Wetterlage geht Westnetz weiterhin von Störungen der Versorgung aus. Auch die Reparatur der Schäden wird noch einige Tage in Anspruch nehmen, da die Westnetz-Monteure manche Leitungen zunächst nur provisorisch wieder in Betrieb nehmen konnten. Rund 25 Mitarbeiter von Westnetz und von Partnerfirmen sind seit Sonntag im Einsatz.

„Wir haben uns gut auf den Orkan vorbereitet und die Besetzung beispielsweise in den Leitstellen mehr als verdoppelt. Alle Beteiligten haben vollen Einsatz gezeigt und hervorragende Arbeit geleistet. Besonders erfreulich ist, dass wir nach jetzigem Stand keine Unfälle zu beklagen haben“, betont Dr. Stefan Sauerland, Leiter des Technikstandortes Regionalzentrum Westliches Rheinland.