Düren,
17
Juli
2021
|
14:10
Europe/Amsterdam

Teile von Weilerswist und Erftstadt-Friesheim wieder mit Strom versorgt

  • Reinigung und Prüfung der elektrischen Anlagen im vollen Gange
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz sind weiter im Dauereinsatz

Westnetz ist weiter mit Hochdruck damit beschäftigt die technischen Anlagen zu sichten, zu reinigen und auf Zuschaltung zu prüfen. Von der dramatischen Lage sind aktuell noch viele Orte in der Eifel und dem westlichen Rheinland betroffen. „Es gibt jedoch gute Nachrichten: Die Ortsteile Klein-Vernich und Groß-Vernich von Weilerswist, sowie Erftstadt-Friesheim sind seit heute Morgen wieder mit Strom versorgt,“ berichtet Peter Vent, Netzbetreibsleiter bei Westnetz.

Der Verteilnetzbetreiber ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben. Die Sicherheit aller Beteiligten und der Westnetz Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat hohe Priorität.

Hintergrund
Die durch Starkregen verursachte Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgt seit Mittwoch überregional für Ausfälle in der Stromversorgung. Der Starkregen hat den Pegel von Flüssen extrem ansteigen lassen und den Boden aufgeweicht, so dass es zu Überflutungen kam. Betroffen sind davon auch Anlagen zur Stromversorgung des Verteilnetzbetreibers Westnetz. Dazu gehören Ortsnetzstationen und Umspannanlagen. Wenn Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden können, sind vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen müssen auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Wo nötig, müssen Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen sind zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen. Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden müssen. Daher kann es auch nach Ablaufen des Wassers dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden kann.

Westnetz ist mit allen verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dauereinsatz, um die Anlagen zu überprüfen und wenn möglich die Versorgung über andere Leitungen aufzubauen. Dabei erschweren überflutete Straßen zum Teil die Erreichbarkeit der Anlagen.

Bei Fragen zu den Medien: +49-201-12-23925