Rhein-Hunsrück-Kreis,
17
Februar
2020
|
14:13
Europe/Amsterdam

Tiefbauarbeiten weitestgehend abgeschlossen - heiße Phase beginnt

  • 886 Glasfaserhausanschlüsse verlegt
  • Erste Haushalte bereits am Netz
  • Schnelles Internet für die Region

„Im Dezember 2018 hat alles mit dem Spatenstich in Thörlingen begonnen - nun kommen wir so langsam in die heiße Phase, auch die ersten Haushalte und Aussiedlerhöfe konnten wir bereits anbinden“, erzählt Matthias Hübel, Projektverantwortlicher bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück. Vor gut einem Jahr hat der innogy-Verteilnetzbetreiber Westnetz mit den Tiefbauarbeiten zur gewonnenen Breitbandausschreibung des Rhein-Hunsrück-Kreises begonnen. Der Glasfaserausbau in der Region ist Teil eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes, der im Januar 2019 begonnen hat und derzeit vielerorts weiter mit Hochdruck voranschreitet.

Auch Landrat Dr. Marlon Bröhr freut sich, dass das Projekt so gut voranschreitet: „Es ist sehr erfreulich, dass bald viele Bürgerinnen und Bürger, die bisher keinen leistungsfähigen Breitbandanschluss hatten, im Hochgeschwindigkeitsnetz surfen können“.

Der Bund und Land Rheinland-Pfalz mit insgesamt 90 Prozent geförderte Breitbandausbau im Kreisgebiet umfasst über 400 Kilometer Rohrtrasse - davon wurden knapp 170 Kilometer neu gebaut. Insgesamt erhielten rund 846 Anwohner, Gewerbetreibende und Schulen, einen Glasfaserhausanschluss. Dank des Ausbaus werden vereinbarte Adressen in 60 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinden Hunsrück-Mittelrhein, Kastellaun, Kirchberg, Simmern-Rheinböllen und der Stadt Boppard, ausgebaut. Dies erfolgt in der technisch modernsten Variante. Das bedeutet: Die Glasfaserkabel werden direkt bis zum Haus verlegt. Man spricht auch von „Fiber to the Home“, kurz FTTH, da die komplette Anbindung über Glasfaserkabel erfolgt. Somit stehen den Anwohnern dann Übertragungsraten von 300 Megabit und mehr zur Verfügung.

„Wir liegen gut in der Zeit“, erklärt Hübel. „Die Tiefbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Aktuell sind wir dabei, die Glasfaserkabel einzubringen, damit das schnelle Netz auch baldmöglichst zur Verfügung steht. Auch die ersten Gemeinden, Aussiedlerhöfe und Mühlen konnten wir bereits in Betrieb nehmen“, führte Hübel fort. „Insgesamt sind es aktuell fast 100 Haushalte, die bereits über die schnelle Datenübertragung verfügen können. Alle weiteren werden nach und nach angeschlossen, sodass zur Jahresmitte alle „weißen Flecken“ der Ausschreibung versorgt sind“, erzählt er weiter.