Füchtorf,
03
März
2020
|
15:08
Europe/Amsterdam

Umspannanlage in Füchtorf bekommt neuen Transformator

Passt! Westnetz-Projektleiter Manfred Münstermann ist zufrieden (Foto: Ingrid Meering)

  • 37-Tonner wird per Kran auf sein Fundament gesetzt
  • Herzstück der neue Umspannanlage

In der Umspannanlage an der Ravensberger Straße in Füchtorf wird es im wahrsten Sinne des Wortes spannend. Der neue Transformatort für die im Bau befindliche Umspannanlage wurde gestern angeliefert und wird heute auf sein Fundament gesetzt. Die Westnetz GmbH baut derzeit die Umspannanlage neu. Diese Maßnahme wurde erforderlich, um das Füchtorfer Netz weiter zu verstärken und zukunftsfähig auszubauen. Durch die Leistungsverstärkung kann mehr Energie aus regenerativen Energiequellen in das Stromnetz eingespeist werden. Der neue Transformatort ist doppelt so leistungsfähig wie sein 54-jähriger Vorgänger an dieser Stelle.

Ein Transformator ist das Herzstück einer Umspannanlage und damit ein wichtiges Bauteil für die Füchtorfer Stromversorgung. Er wandelt die Spannung von 30.000 Volt in 10.000 Volt um und umgekehrt. So speist er den Strom mit 10.000 Volt in Füchtorf ein. Er macht aber auch die Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom in das vorgelagerte Netz möglich.

37-Tonner am Haken – der neue Transformator wird auf seinen Standplatz gehoben

Der neue Transformator wiegt 37 Tonnen und ist rund drei Meter breit, fünf Meter lang und vier Meter hoch. Westnetz-Projektleiter Manfred Münstermann sagt: „Wir werden den Transformator mittels eines Krans auf sein Fundament heben. Das kommt nicht sehr oft vor. Normalerweise wird ein neuer Transformator mit Seilzügen auf sein Fundament gezogen. In diesem Fall nutzen wir einen Kran, weil die engen Platzverhältnisse es erfordern. Der neue Transformator wird in der kommenden Woche in das Netz eingebunden und sein Vorgänger wieder abtransportiert. Weil Füchtorf von mehreren Seiten mit elektrischer Energie versorgt wird, werden die Füchtorfer von diesen Baumaßnahmen nichts merken. Die Stromversorgung ist auch während der Transformatorenwechsel gewährleistet.“