Sinzig,
23
Juli
2021
|
13:21
Europe/Amsterdam

Unwetter Bernd: 19 Tonnen schwere provisorische Schaltanalage kommt in der Umspannanlage Sinzig an

  • Schwertransport im Auftrag vom Verteilnetzbetreiber Westnetz
  • Neues Großgerät ersetzt vom Hochwasser zerstörte Technik

Aufgrund der Flut-Katastrophe im Landkreis Ahrweiler wurde auch die Umspannanlage Sinzig komplett zerstört. Dadurch konnten unter anderem die Einwohner in der Region um Sinzig und Remagen nicht mehr mit Strom versorgt werden. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz hat daher unverzüglich mit der Instandsetzung der Umspannanlage in Sinzig begonnen. Als wesentlichen Baustein für die Wiederversorgung konnte Westnetz heute eine neue und leistungsstarke mobile Mittelspannungsschaltanlage in Empfang nehmen.

Der aufwendige Schwertransport der 19 Tonnen schweren Anlage wurde von einer Spezialfirma durchgeführt. Das Großgerät trat seine Reise vom Netzbetreiber Avacon Netz aus Salzgitter an und erreichte nach mehreren Stunden Fahrzeit sein neues Ziel in Sinzig.

„Die vorhandene Technik wurde durch das Hochwasser vollständig zerstört. Deswegen ist die neue Schaltanalage für die Versorgung der Bürger von enormer Bedeutung, denn die Schaltanalage ist der zentrale Kontenpunkt zwischen dem Hochspannungs- und Mittelspannungsverteilnetz“, erklärt Oliver Oeffling vom Spezialservice Strom in Rheinland-Pfalz der Westnetz.

„Der Dank gilt insbesondere unserer Tochter Avacon sowie den Städten Sinzig und Remagen, Bürgermeister Andreas Geron und Björn Ingendahl sowie der zuständigen Feuerwehr für die sensationelle Zusammenarbeit und Unterstützung in den letzten Tagen“ betont Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie. Die provisorische Schaltanlage bringt Westnetz bei den Bemühungen rund um die stabile Wiederversorgung der Region um Sinzig und Remagen entscheidend voran. Die vollständige Inbetriebnahme aller Privat- und Geschäftskunden in den beiden Städten ist bis Ende Juli vorgesehen.

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