Dromersheim,
28
Juli
2020
|
16:36
Europe/Amsterdam

Vom Graben zum Internet in Dromersheim

  • Bauarbeiten beginnen in der 33. Kalenderwoche
  • Ausbau des schnellen Internets schreitet voran

Perfektes Bauwetter - es geht los. Im Stadtteil Dromersheim beginnt Westnetz ab der 33. Kalenderwoche mit den Tiefbauarbeiten für den geförderten Breitbandausbau. Im Zuge des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) werden durch den innogy Westenergie Verteilnetzbetreiber Westnetz alle betroffenen und unterversorgten Adressen in den Verbandsgemeinden Rhein-Nahe, Sprendlingen-Gensingen und der Stadt Bingen erschlossen. So wie hier in Dromersheim sieht man bald in vielen Orten Bagger graben, große Kabelrollen am Straßenrand stehen und technische Geräte zur Kabelverlegung im Einsatz. Ziel ist es, die sogenannten „weißen Flecken“ im Landkreis Mainz-Bingen mit schnellem Internet zu versorgen.

Doch wie funktioniert das überhaupt? Was passiert in den Straßen und wie werden die einzelnen Häuser mit Breitband versorgt? „Um die Ortschaften, Straßenzüge, Aussiedlerhöfe, Schulen oder Gewerbebetriebe mit Breitband zu versorgen, sind verschiedene technische Geräte nötig. Denn zuerst muss ein entsprechendes Leerrohr in die Erde gebracht werden. Dies funktioniert zum Beispiel mit einer Kabelfräse, einem Kabelpflug oder mit dem Bagger. Es wird ein Graben geschaffen, in den das Leerrohr verlegt wird“, erklärt Westnetz-Projektleiter Heiko Jäger.

Die Tiefbauarbeiten im Bereich der Stadt Bingen werden durch die Firma Horst Schulz aus Koblenz ausgeführt. Für Behinderungen im Baustellenbereich bittet Westnetz um Verständnis.