Siegen,
23
Januar
2017
|
00:12
Europe/Amsterdam

Was passiert bei einer Störung?

Westnetz öffnet Tür der „Telefonischen Störungsannahme“ für einen spannenden Pressebesuch

Anzeige einer Stromstörug in Siegen
Im Bild: Florian Witt (li.), Teamleiter in der Westnetz-Systemführung, erklärt Florian Adam, Redakteur der Westfälischen Rundschau, die Aufgaben der „Telefonischen Störungsannahme“ in Siegen.

Pressebesuch in der „Telefonische Störungsannahme“ (TSA) Siegen: Florian Adam, Redakteur der Westfälischen Rundschau (WR), hatte kürzlich über zwei Störungen im Stromnetz von Siegen berichtet. Dies nahm Westnetz-Pressesprecher Christoph Brombach zum Anlass, den Redakteur in die TSA einzuladen.

Was passiert im Falle einer Störung, wenn Netzkunden die Strom-Hotline 0800-4112244 oder Gas-Hotline 0800-0793427 wählen? Welche Technik nutzen die Kollegen, um so schnell wie möglich eine Störung wieder zu beseitigen? Um diese und viele andere Fragen zu klären, nahmen sich Dr. Catharina Friedrich, Leiterin des Westnetz-Regionalzentrums Sieg, und Florian Witt, Teamleiter in der Westnetz-Systemführung, für Redakteur Adam viel Zeit.

Die TSA ist an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar und kümmert sich in der Region um Störungen der Bereiche Strom, Gas, Wasser, Straßenbeleuchtung und ist Ansprechpartner für die öffentlichen innogy-Elektroladesäulen in ganz Deutschland. In Simmern (Hunsrück) und Arnsberg gibt es noch zwei weitere TSA-Standorte, um Meldungen aus anderen Regionen annehmen bzw. sich auch untereinander zu vertreten.

Witt machte deutlich, dass Netzkunden bei Störungen schnell reagieren. Zum Beispiel, wenn bei Gewitter ein Blitz in die Leitung schlägt oder bei Sturm und Schnee Äste und Bäume in die Leitungen fallen oder bei Tiefbauarbeiten Stromkabel zerrissen werden. Zur Störungsanalyse lassen sich die TSA-Mitarbeiter auf ihren Bildschirmen und großen Videoprojektionswänden die betroffenen Leitungen in einem Geodatensystem und als digitale Netzpläne anzeigen. Mit jedem Kunden wird ein genaues Interview geführt und ein interner Auftrag erstellt. Per GPS sehen die Kollegen, wer am nächsten vor Ort ist, um die Störungsbeseitigung vorzunehmen.

Redakteur Adam fand die Arbeit in der TSA sehr spannend und hatte sich den Aufwand und den Einsatz der Technik zur Störungsbeseitigung so im Einzelnen nicht vorgestellt.

 

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