Reken,
02
September
2021
|
11:25
Europe/Amsterdam

Westnetz demontiert Freileitung von Reken nach Velen

Die alte Freileitung von Reken nach Velen aus dem Jahr 1963 wird derzeit zurückgebaut, da sie nach einer Modernisierung des Stromnetzes in der Region nicht mehr benötigt wird.

  • Abbau einer 30.000-Volt-Leitung
  • 64 Masten werden aus dem Landschaftsbild verschwinden

Die Westnetz GmbH demontiert derzeit die neun Kilometer lange 30.000-Volt-Freileitung zwischen Reken und Velen. Sie war bis vor kurzem eine der beiden Versorgungsleitungen für die Stadt Velen. 
Diese Leitung wird nicht mehr benötigt, da das Velener Stromnetz umgebaut wurde und Velen seit dem Frühjahr diesen Jahres über eine neue Verbindung an das Hochspannungsnetz in Nordvelen angeschlossen ist. Seitdem wird über diese Leitung kein Strom mehr transportiert.

„Die Freileitung wurde im Jahr 1963 gebaut und ist insgesamt neun Kilometer lang. Sie wird in mehreren Abschnitten zurückgebaut“, sagt Projektleiter Michael Janning von Westnetz. „Insgesamt demontieren wir 64 Betonmasten und einen Gittermast.“

Die Abbauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Sie werden von dem in Legden ansässigen Leitungsbauunternehmen Grethen GmbH & Co. KG ausgeführt.

Damit wird eine große Modernisierungsmaßnahme des Stromnetzes in der Region abgeschlossen. Planung und Bau des neuen Netzes wurden vom Westnetz-Regionalzentrum Münster aus durchgeführt. 
Es ist an zehn Technikstandorten im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen. Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4.000 Kilometer Gasleitungen betrieben. Über 60.000 Gasanschlüsse und über 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgen die Westnetz-Mitarbeiter*innen in der Region für eine zuverlässige Energie- und Breitbandversorgung. Den Betrieb des Rekener Netzes verantworten die Mitarbeiter des Netzbereichs Reken an dem Rudolf-Diesel-Ring.

Hintergrund:
Jeder Ort wird von zwei Seiten mit Strom versorgt. Für Velen kam eine von zwei Versorgungsleitungen ursprünglich aus der Umspannanlage in Groß-Reken. Mit dem Bau der neuen Umspannanlage in Nordvelen wird die Verbindung Reken-Velen nun nicht mehr benötigt, denn die neue Umspannanlage verbindet jetzt Velen mit der 110.000 Volt Hochspannungsleitung.