Radevormwald,
16
Februar
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Westnetz eröffnet neuen Betriebsstandort in Radevormwald

Westnetz-Team am Standort Radevormwald

  • Größerer Standort sorgt für schnellere Verfügbarkeit von technischen Geräten und Materialien

Die Wege zum Kunden und Auftraggeber verkürzen: Das war die Intention der Westnetz vor drei Jahren, als sie den Standort von Marienheide nach Radevormwald verlegte. Heute geht Westnetz, der Verteilnetzbetreiber von innogy, den nächsten Schritt, bezieht einen größeren Standort und feiert zusammen mit Vertretern der Stadt, der Stadtwerke und Partnerunternehmen den Umzug an der Industriestraße.

Von hier aus sorgen die Mitarbeiter für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung in Radevormwald. „Wir freuen uns, dass wir einen neuen größeren Standort bezogen haben, in dem alle Mitarbeiter, die für Planung und Betrieb des Stromnetzes in Radevormwald zuständig sind, Platz finden. Der neue Standort ist für die Zukunft ausgerichtet und stärkt die Kooperation mit den Stadtwerken Radevormwald“, betont Thomas Walkiewicz, Leiter des Regionalzentrums Neuss.

Vier Fachleute kümmern sich im Auftrag der Stadtwerke Radevormwald um die regelmäßige Inspektion, Wartung und Instandsetzung von 312 km Stromnetz, 171 Ortnetzstationen und 82 Kundenstationen. Vor Ort sind zwei Mitarbeiter mit Bereitschaftsfahrzeugen stationiert und werden von zwei weiteren Westnetz-Kollegen unterstützt, die im Störungsfall an sieben Tagen in der Woche über 24 Stunden durch kurze Anfahrtswege schnell am Einsatzort eintreffen können.

Zwei weitere Westnetz-Mitarbeiter kümmern sich um die Netzplanung und Bauausführung im Nieder- und Mittelspannungsnetz. Sie sorgen für die schrittweise Verkabelung von Freileitungen und die Einbindung der regenerativen Energieerzeugungsanlagen durch Verstärkungen und Erneuerungen im Stromnetz. So wurden in den vergangenen Jahren 220 Photovoltaikanlagen, drei Wasserkraftanlagen und drei Windkraftanlagen in das Stromnetz eingebunden sowie das neue Fertigungs-, Entwicklungs- und Logistikzentrum der Firma Gira an die Umspannanlage angeschlossen. „Wir haben nun eine größere Bürofläche und mein Teamkollege und ich sitzen jetzt an einem Standort. Das macht die Abstimmung leichter und die Zusammenarbeit effizienter“, so Lutz Anke, Netzplaner bei Westnetz.

Die Leittechnik des Hoch- und Mittelspannungsnetzes betreuen Bernd Haak und Harald Koppelberg, die im Rahmen der Standortvergrößerung ebenfalls an die Industriestraße umgezogen sind.

Neben der Bürofläche sind am neuen Standort auch die Bereiche der Werkstatt, des Lagers und der Fahrzeughalle deutlich größer. Das hat den Vorteil, dass es Unterstellmöglichkeiten für technische Geräte gibt, die vorher von anderen Standorten geholt werden mussten. Ein Hubsteiger und ein Notstromaggregat sind ab sofort in Radevormwald stationiert und schneller vor Ort einsetzbar. In der Halle kann mehr Material für den Bau der Stromnetze bereitgestellt werden, so dass es rascher verfügbar ist.

Das Regionalzentrum Neuss ist verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom- und Gasnetzen in Teilen des Rhein-Kreises Neuss, Kreises Mettmann, Kreises Viersen und Oberbergischen Kreises. Von hier werden circa 13.500 Kilometer Stromnetz in der Mittel- und Niederspannung betrieben.