Münster,
17
Januar
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Westnetz Münsterland ist auf Sturmtief vorbereitet

  • schnellstmögliche Hilfe bei Versorgungsunterbrechungen
  • Bereitschaftsteams werden bei Bedarf vergrößert

Die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy SE, ist auf das für morgen angekündigte Sturmtief vorbereitet. Zwar ist der starke Wind für die Stromleitungen kein Problem. Auch starke Stürme können diesen normalerweise nichts anhaben.

Probleme können stattdessen Bäume oder Äste bereiten, die in die Freileitungen geweht werden. Bei solchen Ereignissen schalten Sicherheitssysteme die betroffene Leitung ab und es kommt zu einer Versorgungsunterbrechung.

„Bei Ankündigung von Unwettern sind wir generell sensibilisiert und können nach Bedarf die Bereitschaftsteams verdoppeln. So sind wir gut vorbereitet und können bei Versorgungsunterbrechungen eine schnellstmögliche Wiederversorgung gewährleisten“, sagt Michael Mühlenkamp, der im Westnetz-Regionalzentrum Münster den Netzbetrieb der Region leitet.

Die Netzmonteure aus dem Regionalzentrum Münster sind in vielen Städten und Gemeinden des Münsterlandes und Ostwestfalen für den sicheren Netzbetrieb verantwortlich. So sind unter anderem in Reken, Billerbeck, Steinfurt, Lüdinghausen, Sendenhorst, Warendorf, Harsewinkel, Rietberg oder Rheda-Wiedenbrück Westnetz-Standorte, von denen aus die Mitarbeiter schnell am möglichen Einsatzort sind.

Ein Stromausfall in der Mittelspannung wird direkt über automatische Meldesysteme in der Netzleitstelle in Arnsberg und Osnabrück registriert. Die Kollegen an den Standorten werden von dort sofort informiert und kümmern sich um die Behebung des Schadens. Parallel schalten die Mitarbeiter in der Netzleitstelle auf andere Leitungen um, so dass meist innerhalb von Minuten die Stromversorgung für die meisten Kunden wieder hergestellt ist.

Bei einer Störung in der Niederspannung sind die Mitarbeiter auf Hinweise der Kunden angewiesen. Unter der Störungsnummer 08004112244 kann jeder eine Stromstörung melden.