Düren,
22
Juli
2021
|
13:42
Europe/Amsterdam

Westnetz kommt bei der Wiederversorgung weiter gut voran

  • Weitere Teile der Niederspannungsnetze sind kontrolliert
  • Zahlreiche Mitarbeiter in den Ortschaften für die Kunden unterwegs

Die Arbeiten von Westnetz zur Wiederversorgung der Menschen im Kreis Euskirchen, Rhein-Erft- und Rhein-Sieg-Kreis kommen gut voran. Nachdem bereits die Hausanschlüsse in Weilerswist, Mechernich und Zülpich fast vollständig wiederversorgt werden konnten, teilt der Verteilnetzbetreiber jetzt mit, dass weitere Teile der betroffenen Hausanschlüsse inspiziert und wieder in Betrieb genommen wurden. „Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass ein in Betrieb genommener Hausanschluss nicht immer bedeutet, dass die Kunden wieder Strom bis zu ihren Steckdosen haben. Dafür müssen die Kunden Kontakt mit einem Elektroinstallateur aufnehmen, der die Hausinstallationen prüft und ggf. repariert“, erklärt Christopher Jonas, Leiter des Westnetz-Notfallstabs. Aus Sicherheitsgründen bittet Westnetz keine Hausanlage, die durch Wassereinbruch in Mitleidenschaft gezogen wurde, vor der Überprüfung durch eine Elektrofachkraft eigenständig anzuschalten. Eine Kontaktaufnahme mit dem örtlichen Installateur kann auch erfolgen bevor die Westnetz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort waren.

Nach dem Rückgang des Wassers und der Aufhebung von Evakuierungen kümmerte sich Westnetz als erstes um die Wiederherstellung der Hoch- und Mittelspannungsnetze. Seit mehreren Tagen laufen auch die Arbeiten am Niederspannungsnetz bis hin zu den einzelnen Hausanschlüssen. Um die Versorgung in den Gebieten, in denen die Infrastruktur beispielsweise durch weggeschwemmte Ortnetzstationen, stark beschädigt wurde, setzt das Unternehmen mobile Kabelverteilerschränke ein. Diese wurden aus dem gesamten Gebiet der Westnetz ins Hochwassergebiet geliefert.

Doch eine Herausforderung begegnet den Westnetz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder: Durch die fehlende Stromversorgung sind die Türklingeln oftmals ohne Funktion, dadurch wird die Kontaktaufnahme deutlich erschwert. Daher bittet Westnetz eine Kontaktmöglichkeit, zum Beispiel eine Telefonnummer, an der Haustür zu platzieren und so die Erreichbarkeit sicher zu stellen.

Zudem sind weitere Westnetz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort unterwegs. Monteurs-Betreuer wurden entsandt, die mit den örtlichen Installationsunternehmen Fragenstellungen klären, um eine schnelle Wiederanschaltung der Kunden zu ermöglichen. Daneben sind mehrere dutzend Kundenbetreuer in den Gemeinden unterwegs. Diese mobilen 2er-Teams stehen den Kunden als persönliche Anlaufstelle zur Verfügung.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter:

https://twitter.com/WestnetzGmbH

Bei Fragen zu den Medien: +49-201-12-23925