Düren,
17
September
2021
|
14:08
Europe/Amsterdam

Westnetz kontrolliert in Haushalten den Strom-Hausanschluss bis zum Zähler

  • Digitale Erfassung jedes Haushaltes und des Netzzustandes vor Ort. 
  • Viele Gebäude weisen auf Grund des Hochwassers immer noch Feuchtigkeit auf. 

Westnetz hat in den vom Hochwasser betroffenen Kommunen mit der systematischen Kontrolle der Stromzähler in den einzelnen Haushalten begonnen. Damit einher geht auch die Erfassung des Strom-Hausanschlusses bis zum Zähler. Der Verteilnetzbetreiber geht nach eigener Schätzung davon aus, dass in den Kommunen etwa 100.000 Zähler bzw. Zählpunkte kontrolliert werden müssen. Westnetz bittet die Hauseigentümer den Zugang zu den elektrischen Anlagen zu ermöglichen oder ansonsten einen Hinweis an der Tür anzubringen, wie diese erreichbar sind.

Oftmals sind im Rahmen der schnellen Wiederversorgung elektrische Anlagen in den Haushalten nur als Notversorgung in Betrieb genommen worden. Daher steht bei der Kontrolle der Stromzähler die Sicherheit der Stromversorgung im jeweiligen Haushalt an erster Stelle. Die Hochwasserbetroffenheit und mögliche Gefährdungen vor Ort müssen dabei beurteilt und anschießend Maßnahmen abgeleitet werden, denn viele Gebäude weisen auf Grund des Hochwassers immer noch Feuchtigkeit auf. Bei erkennbaren Fehlern in der Kundenanlage müssen diese von einem Elektroinstallateur beseitigt werden.

Dr. Stefan Sauerland, Leiter des Westnetz-Regionalzentrum Westliches Rheinland am Standort Düren, erklärt dazu: „Die Mitarbeiter gehen in den vom Hochwasser betroffenen Kommunen Straße für Straße ab. Jedes Haus wird dabei digital erfasst und der Zustand der elektrischen Anlage anhand einer Checkliste dokumentiert. Die Mitarbeiter können sich ausweisen. Wenn sich aber herausstellt, dass eine Straße nicht überflutet oder kein Wasser in den Keller eingedrungen war, so werden hier die Haushalte nicht aufgesucht.“

Hinweis der Westnetz 

Bei Fragen zu Störungen und Stromausfällen empfiehlt Westnetz den eigenen Kundenservice telefonisch unter 0800 4112244 (kostenfrei) anzusprechen.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter:

https://twitter.com/WestnetzGmbH