Wallhausen,
22
Juni
2018
|
14:04
Europe/Amsterdam

Westnetz legt neue Glasfaser- und Versorgungsleitungen

(v.l.n.r.) Uwe Allekotte, Netzplaner im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, und Fredy Barth, Tiefbautechnisches Büro Barth, bei der Baubesprechung im Neubaugebiet „Am Lochweg“ in Wallhausen.

  • Erschließung Neubaugebiet „Am Lochweg“
  • Kombi-Anschluss „Strom, Gas und Glasfaser“ steht zur Verfügung

Westnetz beginnt mit der Erschließung des Neubaugebietes „Am Lochweg“ in Wallhausen. Im Neubaugebiet wird der Glasfaserausbau für 18 Bauparzellen in der technisch modernsten Variante realisiert: FTTH steht für „Fiber to the Home“, da die komplette Anbindung bis zum Haus in Glasfaserleitungen erfolgt. Somit stehen dort Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit zur Verfügung. In den kommenden Monaten werden rund 1.500 Meter Glasfaserkabel, 400 Meter Gasleitungen und 400 Meter Stromleitungen gelegt. Der Einzug der Glasfaser-Hausanschlusskabel erfolgt dann ausgehend vom neu aufgestellten Glasfaserverteilerschrank (GVS). Die Kabel werden mit einem Druckluftkompressor in die Leerrohre „eingejettet“. Dabei erzeugt der Kompressor im Rohr, durch das die Kabel transportiert werden, einen starken Luftstrom. Uwe Allekotte, Netzplaner im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück erklärt: „Mit dieser Technik können an einem Stück bis zu 2.000 Meter Glasfaserkabel mit einer Geschwindigkeit von rund 70 Metern in einer Minute sozusagen eingeblasen werden.“

Allen Bauherren steht die modernste Glasfasertechnik zur Verfügung. Wer sich für einem Strom-, Gas- und Glasfaseranschluss interessiert, kann auf den Kombi-Anschluss zurückgreifen. Dadurch spart man viel Zeit und Koordinationsaufwand.