Wesel,
29
Juli
2021
|
12:15
Europe/Amsterdam

Westnetz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Wesel im Krisengebiet im Einsatz

Westnetz-Mitarbeiter kontrolliert den Hausanschlusskasten. 

  • Westnetz sendet Personal aus ganz Deutschland in die Flutgebiete 
  • Personal und Geräte aus Wesel im Einsatz 
  • Großes Engagement aus allen Konzernteilen 

Die durch Starkregen verursachte Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgt seit Mittwoch, den 14. Juli, überregional für Ausfälle in der Stromversorgung. Der Starkregen hat den Pegel von Flüssen extrem ansteigen lassen und den Boden aufgeweicht, so dass es zu Überflutungen kam. Betroffen sind davon auch Anlagen zur Stromversorgung des Verteilnetzbetreibers Westnetz. Westnetz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Deutschland unterstützen aktuell in den betroffenen Regionen, so auch Kolleginnen und Kollegen aus Wesel.

Von Monteurinnen und Monteuren, über kaufmännisches Personal, bis hin zu Auszubildenden meldeten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig, um den Menschen in den Überflutungsgebieten zu helfen. Während die technischen Kräfte direkt am Stromnetz mit Reinigungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten beschäftigt sind, leisten die kaufmännischen Angestellten am Telefon, in der Organisation und als Ansprechpartner für Kunden in den einzelnen Dörfern und Städten Hilfe vor Ort.

„Ich bin von der großen Solidarität und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen all der Westnetz-Standorte und des gesamten E.ON-Konzerns überwältigt. Viele sind seit rund zwei Wochen im Dauereinsatz und unterstützen die Menschen vor Ort. Und auch nach der Sicherung der Stromversorgung werden die Kolleginnen und Kollegen aktiv bleiben. Bereits seit dem ersten Tag laufen im Hintergrund die ersten Initiativen für Unterstützung beim Wiederaufbau“, sagte Oliver Sauerbach, Leiter des Regionalzentrum Niederrhein bei Westnetz.

Wenn Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden können, sind vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen müssen auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Wo nötig, müssen Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen sind zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen. Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden müssen. Daher kann es auch nach Ablaufen des Wassers dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden kann.

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