Diepholz,
01
Februar
2017
|
08:08
Europe/Amsterdam

Westnetz modernisiert Umspannanlage in Diepholz

  • Neue Fundamente für die Transformatoren
  • Sanierung der 110.000-Volt-Schaltfelder und des Betriebsgebäudes
  • Rund zehn Millionen Euro investiert Westnetz in die Umbaumaßnahmen

Modernisierung einer Umspannanlage
Walter Roppes (Leiter Region Weser-Ems-Ostholstein), Jan Oertel (Hauptprojektleiter), Dr. Sabine Winter (Fachprojektleiterin) und Jürgen Wisniewski (Leiter Planen und Bauen Region Weser-Ems)
 

Westnetz modernisiert und erweitert die Umspannanlage St. Hülfe an der ehemaligen Bundesstraße 214 in Diepholz. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich bis 2019 andauern. Rund zehn Millionen Euro investiert Westnetz in den Umbau der Anlage.

Die Modernisierung wird zur Einhaltung von umweltrechtlichen und gesetzlichen Auflagen (u.a. Wasserhaushaltsgesetz - WHG) erforderlich, hierzu werden vier 110.000-Volt-Transformatoren auf neue Fundamente gesetzt. Auch werden die zwölf 110.000-Volt-Schaltfelder und das Betriebsgebäude erneuert. Außerdem wird eine 2.000 Quadratmeter große Ausgleichsfläche angelegt, auf der Bäume und Sträucher angepflanzt werden.

"Mit diesem Umbau der Umspannanlage investieren wir in die Zukunft der Energieversorgung in der Region. Immer mehr dezentral erzeugte Energie wird in das Verteilnetz der Westnetz eingespeist. Um die Verteilung der Energie kümmern wir uns gerne und wollen daher schon jetzt auf die Energieversorgung der Zukunft vorbereitet sein“, sagt Walter Roppes, Leiter Region Weser-Ems-Ostholstein der Westnetz GmbH.

Eine Umspannanlage ist Teil des Stromnetzes und dient der Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen. Elektrische Energie wird auf ihrem Weg vom Kraftwerk, wo sie erzeugt wird, zum Endverbraucher auf mehreren Spannungsebenen transportiert, um eine möglichst verlustarme Übertragung zu erhalten. Sie sorgt aber inzwischen immer mehr dafür, dass der Strom aus den erneuerbaren Energien auch ins vorgelagerte Netz eingespeist werden kann. Die Anlage in St. Hülfe transformiert die elektrische Energie beispielsweise von 110.000 Volt auf 30.000 oder 10.000 Volt. Für den einzelnen Verbraucher wird diese Spannung dann in Ortsnetzstationen auf 400 Volt umgespannt. Die Anlage kann die Energie aber auch in umgekehrter Reihenfolge transformieren, um die Energie ins Netz einspeisen zu können.

 

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