Trier,
02
August
2021
|
16:09
Europe/Amsterdam

Westnetz-Personal aus Trier unterstützt im Krisengebiet

Durch die Flutwellen zerstörtes Trafohäuschen in Altenahr. (Foto: Westnetz) 

  • Westnetz sendet Mitarbeiter von allen Standorten in Flutgebiete 
  • Know-How und technische Geräte aus Trier im Einsatz 

Seit mehr als 14 Tagen unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz aus dem Regionalzentrum Trier bei der Wiederversorgung der Hochwassergebiete im Ahrtal. Von der Netzplanung, dem Netzbetrieb und dem kaufmännischen Personal helfen die Fachleute vor Ort. Während die technischen Kräfte direkt am Stromnetz Reinigungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten durchführen, leisten die kaufmännischen Angestellten am Telefon, in der Organisation und als Ansprechpersonen für Kundinnen und Kunden in den einzelnen Dörfern und Städten Hilfe vor Ort.

Um eine Versorgungsleitung wieder in Betrieb nehmen zu können, muss jedes daran angeschlossene Gebäude begangen und auf die Betriebssicherheit der elektrischen Anlage überprüft werden. Durch die fehlende Stromversorgung sind die Türklingeln oftmals ohne Funktion. Teams laufen daher alle betroffenen Straßen ab und informieren die Bevölkerung über das weitere Vorgehen, bevor die technischen Teams die Hausanschlusskästen und die Stromkreise überprüfen und zuschalten. Aus Trier  unterstützen Monteure beim Wiederaufbau des Mittel- und Niederspannungsnetzes und bringen Spezialeinsatzfahrzeuge wie Netzersatzanlagen und Steigerwagen zum Einsatz. Zudem helfen Glasfaser-Monteure aus der Region bei der Instandsetzung der vielerorts schwer beschädigen Lichtwellen (LWL)-Infrastruktur zur Wiederherstellung der Telefon- und Breitbandversorgung.

„Ich bin von der großen Solidarität und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen aus dem Versorgungsgebiet der Westnetz überwältigt. Viele sind seit Tagen im Einsatz und unterstützen vor Ort. Selbstverständlich beachten wir bei der Entsendung von Westnetz-Teams in die Krisengebiete, dass auch der sichere Netzbetrieb in unserer Region aufrechterhalten werden kann”, erklärt Rainer Jakobs, stellvertretender Leiter des Regionalzentrum Trier bei Westnetz.

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