Bad Bentheim,
03
August
2021
|
13:19
Europe/Amsterdam

Westnetz-Personal aus der Region unterstützt im Krisengebiet

Mitarbeiter aus dem gesamten Gebiet der Westnetz, auch aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und aus den Kreisen Steinfurt und Borken unterstützen bei der Wiederversorgung der Hochwassergebiete im westlichen Rheinland.

  • Westnetz sendet Mitarbeiter aus ganz Deutschland in die Flutgebiete
  • Personal, Know-How und technische Geräte aus dem Emsland, der Grafschaft und dem Münsterland im Einsatz 

Seit mehr als 14 Tagen unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz aus dem Regionalzentrum Ems-Vechte bei der Wiederversorgung der Hochwassergebiete im westlichen Rheinland. Mitarbeiter aus der Netzplanung, dem Netzbetrieb und auch kaufmännisches Personal helfen im Katastrophengebiet. Während die technischen Kräfte direkt am Stromnetz Reinigungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten durchführen, leisten die kaufmännischen Angestellten am Telefon, in der Organisation und Logistik sowie als Ansprechpersonen für Kundinnen und Kunden in den einzelnen Dörfern und Städten wertvolle Hilfe vor Ort.

Aus dem Gebiet des Westnetz-Regionalzentrums Ems-Vechte waren bisher insgesamt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im westlichen Rheinland, speziell in Euskirchen, vor Ort. Je Woche wurden jeweils 5 Monteurinnen und Monteure entsandt – die letzten kamen an diesem Wochenende zurück in die Heimat. Weitere Teams stehen auf Abruf bereit und könnten sich bei Bedarf schnell in Bewegung setzen, wenn sie angefordert werden. Die Fachkräfte kümmerten sich um Kontrollen der Hausanschlusskästen sowie die Inspektion und Instandsetzung von Ortsnetzstationen. Sie unterstützen außerdem bei der Betreuung der lokalen Installationsfirmen und bei der Materialbeschaffung. Darüber hinaus stellt das Regionalzentrum Ems-Vechte Notstromaggregate und weiteres technisches Equipment. Bei all der technischen Unterstützung spenden und organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Hygiene-Artikel für die betroffenen Menschen im Krisengebiet.

„Ich bin von der Standort-übergreifenden Solidarität und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Krisengebiet überwältigt. Viele sind seit Tagen im Einsatz und unterstützen vor Ort. Bei der Entsendung der Teams beachten wir natürlich, dass der sichere Netzbetrieb in unserer Region gewährleistet ist”, sagt Georg Narciß, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Ems-Vechte in Bad Bentheim. „Daher gilt der Dank nicht nur den Monteurinnen und Monteuren die vor Ort waren, sondern genauso denen, die hier sind und zum Teil unter erheblicher Mehrbelastung die Arbeit übernommen haben, um die Ressourcen für die Krisenregion abstellen zu können“, so Narciß weiter.

Die Arbeiten waren so personalintensiv, denn um eine Versorgungsleitung wieder in Betrieb nehmen zu können, muss jedes daran angeschlossene Gebäude begangen und auf die Betriebssicherheit der elektrischen Anlage überprüft werden. Durch die fehlende Stromversorgung sind die Türklingeln oftmals ohne Funktion. Das Westnetz-Personal musste daher alle rund 5.000 betroffenen Straßen ablaufen und die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informieren, bevor die Monteurinnen und Monteure die Hausanschlusskästen und die Stromkreise überprüfen und zuschalten konnten.

In der gesamten Region Ems-Vechte, mit den vier Netzbereichsstandorten in Freren, Meppen, Bad Bentheim und Metelen, verantwortet Westnetz die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 9.500 Kilometern Strom-, 2.200 Kilometern Gas-, 170 Kilometern Wasser- und 4.100 Kilometern Glasfasernetz. Insgesamt 130 Mitarbeiter sorgen in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung.

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