Morbach,
18
September
2018
|
11:55
Europe/Amsterdam

Westnetz präsentiert Ausbildungsberufe in Morbach

(v.l.n.r.): Caroline Daniel und Laura Winkler, beide Auszubildende am Standort Trier, die Ausbilder Rüdiger Bodtke (Trier) und Thorsten Schneider (Idar-Oberstein) sowie die Auszubildenden des Standorts Idar-Oberstein, Christina Zegers und Luca Heidrich auf der Ausbildungsmesse in Morbach.

  • Viele Besucher auf Ausbildungsmesse

Unter dem Namen „WorkShop 2018“ fand in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Morbach eine Messe für Ausbildungsberufe sowie ein Markt für Ausbildungsstellen und Bewerber statt. Über 50 Betriebe und Einrichtungen aus der Region präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Auch Westnetz war mit einem Stand vor Ort und stellte die Ausbildungsberufe „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“, „IT Systemelektroniker“ und „Industriekaufmann/-frau“ vor. Des Weiteren konnten sich Interessierte über das Duale Studium am Standort Trier informieren.

Von 9 bis 13 Uhr hatten Schulabgänger, Eltern sowie Gäste die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Berufe und Studiengänge zu erkundigen. Neben interessanten Vorträgen einiger Unternehmen konnten Interessierte sich bei den zahlreichen Gesprächs- und Informationsangeboten der Aussteller genauer über die bevorzugten Ausbildungsberufe informieren. Thorsten Schneider, Ausbilder bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück und Rüdiger Bodtke, Ausbilder im Regionalzentrum Trier waren ebenfalls mit einem Stand und vier Auszubildenden vor Ort.

Die Ausbildung bei Westnetz am Standort Idar-Oberstein
Die beiden Ausbildungsberufe am Standort Idar-Oberstein sind sehr facettenreich. „Die Auszubildenden des Ausbildungsberufs Elektroniker/-in für Betriebstechnik erlernen zum Beispiel, wie energieerzeugende Anlagen in Betrieb genommen oder Stromverteilnetze instand gehalten werden. Auf dem Übungsgelände in Algenrodt klettern die Azubis des Regionalzentrums Rhein-Nahe-Hunsrück auf Holzmasten oder fahren mit dem Steiger in luftige Höhen, um Arbeiten an der Übungsfreileitung durchzuführen“, erzählt Schneider. Des Weiteren montieren sie Energieverteilungsanlagen, Schaltgeräte oder errichten und installieren steuerungstechnische Anlagen und Glasfasertechnik für schnelles Internet. „Unsere Ausbildungswerkstätten sind mit Whiteboards und aktueller Technik ausgestattet. Künftig soll sogar jeder Azubi mit einem Tablet ausgestattet werden, das immer die aktuellen Lerninhalte beinhaltet“, berichtet Schneider weiter. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Auch der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau hat so einiges zu bieten. Wer sich für das aktuelle Wirtschaftsgeschehen interessiert und den Mix aus Büroarbeit und Außenterminen mag, ist hier genau richtig. Im Betriebsdurchlauf haben die jungen Auszubildenden die Möglichkeit, alle Abteilungen einmal genau kennenzulernen. Hier dürfen sie zum Beispiel Angebote erstellen, Werbemaßnahmen planen, Rechnungen prüfen und verbuchen oder stehen im Kundenkontakt. In jeder Abteilung gibt es für die Auszubildenden etwas Neues zu lernen - oftmals dürfen sie auch gleich selbst mit anpacken. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Auch Teamgeist wird bei Westnetz groß geschrieben. Häufig verbringen die Jungs und Mädels ihre Frühstücks- und Mittagspausen zusammen. Wer vorab in einen der Berufe reinschnuppern möchte, kann sich gerne unter ausbildung-io@westnetz.de für ein Praktikum bewerben.