Idar-Oberstein,
22
Juni
2018
|
13:53
Europe/Amsterdam

Westnetz präsentiert Ausbildungsberufe

Die Westnetz Azubis Leon Bamberger, Christina Zegers und Federico Allmann, beim Aufbau der Stromversorgung in der Sporthalle.

  • Viele Besucher auf Ausbildungsmesse

Auch in diesem Jahr war die Börse für Ausbildung und Studium „bringt weiter!“ in der Sporthalle der Realschule Plus Auf Kyrau ein voller Erfolg. Auf der Messe, die immer im Wechsel zwischen Idar-Oberstein und Kirn stattfindet, waren insgesamt 77 Aussteller vertreten - davon fünf Hochschulen, Universitäten beziehungsweise Akademien. Auch Westnetz war mit einem Stand vor Ort und stellte ihre Ausbildungsberufe „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ und „Industriekaufmann/-frau“ vor. Präsentiert wurden insgesamt über 94 Ausbildungsberufe und 24 duale Studiengänge.

Von 9 bis 13 Uhr hatten Schulabgänger sowie Interessierte die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Berufe und Studiengänge zu erkundigen. Volker Lorenz, Ausbildungsleiter bei Westnetz am Standort Idar-Oberstein, war ebenfalls mit einem Stand und acht Auszubildenden vor Ort. Gemeinsam waren die Azubis zudem für den Aufbau der Stromversorgung in der gesamten Sporthalle verantwortlich. An ihrem Stand stellten sie später die Ausbildungsberufe der Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück vor.

Die Ausbildung bei Westnetz

Beide Ausbildungsberufe sind sehr facettenreich. „Die Auszubildenden des Ausbildungsberufs Elektroniker/-in für Betriebstechnik erlernen zum Beispiel, wie energieerzeugende Anlagen in Betrieb genommen oder Stromverteilnetze instand gehalten werden. Auf dem Übungsgelände in Algenrodt klettern sie auf Holzmasten oder fahren mit dem Steiger in luftige Höhen, um Arbeiten an der Übungsfreileitung durchzuführen“, erzählt Lorenz. Des Weiteren montieren sie Energieverteilungsanlagen, Schaltgeräte oder errichten und installieren steuerungstechnische Anlagen und Glasfasertechnik für schnelles Internet. „Unsere Ausbildungswerkstatt ist mit Whiteboards und aktueller Technik ausgestattet. Künftig soll sogar jeder Azubi mit einem Tablet ausgestattet werden, das immer die aktuellen Lerninhalte beinhaltet“, berichtet Lorenz weiter. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Auch der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau hat so einiges zu bieten. Im Betriebsdurchlauf haben die jungen Auszubildenden die Möglichkeit, alle Abteilungen einmal genau kennenzulernen. Hier dürfen sie zum Beispiel Angebote erstellen, Werbemaßnahmen planen, Rechnungen prüfen und verbuchen oder stehen im Kundenkontakt. In jeder Abteilung gibt es für die Auszubildenden, etwas Neues zu lernen, oftmals dürfen sie auch selbst mit anpacken. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Auch Teamgeist wird bei Westnetz groß geschrieben. Häufig verbringen die Jungs und Mädels ihre Frühstücks- und Mittagspausen zusammen. Wer vorab in einen der Berufe reinschnuppern möchte, kann sich gerne unter ausbildung-io@westnetz.de für ein Praktikum bewerben.