Idar-Oberstein,
07
April
2020
|
15:05
Europe/Amsterdam

Westnetz stellt Betrieb des Strom- und Gasnetzes in den Landkreisen Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Mainz-Bingen, Birkenfeld, Kusel und im Rhein-Hunsrück-Kreis sicher

  • reibungsloser Netzbetrieb auch zu Corona-Zeiten
  • zahlreiche Maßnahmen sorgen für sicheres Arbeiten
  • Breitbandausbau wird weiter vorangetrieben

„Ich freue mich, dass wir auch zu Zeiten der Corona-Pandemie weiterhin einen reibungslosen Betrieb unserer Netze rund um die Uhr sicherstellen können und so rund 350.000 Menschen in der Region zuverlässig mit Strom und Gas versorgen”, erklärt Eva Wagner, Leiterin des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück in Idar-Oberstein. Zur flächendeckenden Eindämmung des Corona-Virus arbeiten die Westnetz Mitarbeiter seit nunmehr über drei Wochen unter veränderten Arbeitsbedingungen. Der Krisenstab der Westnetz tritt regelmäßig zusammen und verfolgt fortlaufend die Entwicklung der Virusverbreitung, bewertet die Empfehlungen der Behörden, führt Risikobeurteilungen durch und ordnet Präventionsmaßahmen für sämtliche Unternehmensbereiche des Verteilnetzbetreibers an. Hierzu steht Westnetz auch in enger Abstimmung mit dem E.ON-Unternehmensverbund. Insgesamt ist die Arbeitsfähigkeit der Westnetz und damit die sichere Versorgung der Bürger in der Region ohne Einschränkungen gewährleistet.

Das Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück der Westnetz stellt den Betrieb des Strom- und Gasnetzes in den Landkreisen Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Mainz-Bingen, Birkenfeld, Kusel und im Rhein-Hunsrück-Kreis sicher. „Als Netzbetreiber ermöglichen wir es, dass das Land am Laufen gehalten wird und gemeinsam leisten wir damit einen zentralen Beitrag für Sicherheit und Ordnung in unserer Gesellschaft“, erklärt Katherina Reiche, Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy Westenergie, der Muttergesellschaft der Westnetz.

Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur verfügt Westnetz über ein etabliertes Störungs-, Notfall- und Krisenmanagement. Ziel in der aktuellen Situation ist es, einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze bei gleichzeitiger Minimierung des Infektionsrisikos für die Kunden und Mitarbeiter der Westnetz zu gewährleisten. Zahlreiche Maßnahmen wurden unternehmesweit konsequent umgesetzt. So finden derzeit nicht aufschiebbare Arbeiten an den Energienetzen – insbesondere Entstörungs- und technisch notwendige Wartungsarbeiten – unter den gebotenen Abstands- und Hygienemaßnahmen statt. An allen Standorten hat Westnetz ihre Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen verschärft. Hierzu wurde der Einlass in die Gebäude vorübergehend eingeschränkt und in kritischen Bereichen haben nur noch die direkt dort arbeitenden Kollegen Zugang. Alle Standorte sind aktuell für persönliche Kundenkontakte gesperrt. Die Erreichbarkeit per Mail und Telefon besteht wie bisher. Besonders sensible Bereiche, wie zum Beispiel die Netzleitstellen von Westnetz, sind identifiziert und es wurden entsprechende Notfallpläne zur Aufrechterhaltung des Betriebs erarbeitet. Sämtliche Mitarbeiter in kritischen Funktionen sind geschult, wie sie sich in einem Krisenfall zu verhalten haben. Zusätzliche Maßnahmen sind beispielsweise der besondere Schutz bestimmter Schlüsselpersonen durch abgetrennte Arbeitsbereiche oder eine kontaktlose Schichtübergabe. Ein großer Teil der Mitarbeiter arbeitet derzeit vom Homeoffice aus. Techniker, die vor Ort am Netz arbeiten müssen, arbeiten grundsätzlich auf Abstand unter Einhaltung der Hygieneregeln.

Auch für die rund 140 Mitarbeiter an den Westnetz Standorten Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Simmern, die sich um den sicheren und störungsarmen Betrieb von 8.500 Kilometern Strom- und 2.000 Kilometern Gasnetz und insgesamt 385 Gemeinden kümmern, gelten die beschriebenen Maßnahmen. „In dieser schwierigen Situation können wir zudem auf unsere Kollegen aus den umliegenden Netzbereichen zählen und unterstützen uns gegenseitig, so dass Westnetz seiner wichtigen Aufgabe des sicheren Strom- und Gasnetzbetriebes weiterhin uneingeschränkt nachkommen kann”, berichtet Wagner. „Die verstärkten beruflichen Tätigkeiten im Home-Office sowie die ausschließlich digitale Kommunikation zwischen Schülern und Lehrkräften zeigen, dass eine gute Breitbandversorgung aller Haushalte, Unternehmen und Schulen für die Region nun besonders wichtig ist. Daher treiben wir den laufenden Ausbau der Glasfasernetze in der Region auch unter den eingeschränkten aktuellen Rahmenbedingungen weiter voran.“