Werne,
29
Juni
2017
|
12:00
Europe/Amsterdam

Westnetz überprüft Straßenlaternen in Werne auf Standsicherheit

Werne

  • neues Messverfahren „mastap“ im Einsatz
  • über 100 Leuchten werden kontrolliert

Westnetz überprüft die Standsicherheit von über 100 Straßenleuchten in Werne. Die Leuchten sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und wurden mit einem Stichprobenverfahren ermittelt, das jeden in der Stadt eingesetzten Masttypen berücksichtigt. Die Arbeiten beginnen heute und dauern zirka drei Wochen. Die Prüfung wird erstmalig mit dem Messverfahren „mastap“ durchgeführt. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, das auf Schwingungsmessung basiert.

Die sogenannte „mastap“ Box wird mit einem Spannband an einem Straßenbeleuchtungsmast befestigt. Zunächst werden die Typdaten des Mastes und der Leuchte ermittelt und die Koordinaten der Leuchtstelle bestimmt. Der Mast wir dann horizontal und vertikal per Hand in Schwingung gebracht. Ein akustisches Signal, eine Art Metronom dient dem Prüfer dabei als Hilfsmittel. Aus den gemessenen Daten berechnet eine Software in Verbindung mit Konstruktionsdaten und weiteren Parametern, wie beispielsweise der Angabe der Windzone und der Geländekategorie, den statischen Zustand und damit die Standfestigkeit.

Im Anschluss werden die idealen und die tatsächlichen Werte angezeigt. Liegen die Messwerte innerhalb des Toleranzbereiches, so ist die Standsicherheit gegeben. Außerhalb des Bereiches muss der Mast genauer überprüft werden. Beispielsweise wird kontrolliert, ob ein Fundament- oder Korrosionsschaden vorliegt und es erfolgt eine Einschätzung, ob vorsorglich eine Reparatur oder Auswechslung des Mastes erfolgen sollte.

 

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