Saffig,
09
August
2021
|
09:38
Europe/Amsterdam

Westnetz unterstützt beim Aufbau der Containerstadt

  • Notunterkünfte für Flutopfer am Flugplatz in Mendig errichtet 
  • Westnetz unterstützt mit Strom, Glasfaser und Co. 

Westnetz legt weiterhin den Schwerpunkt ihrer Arbeiten darauf, so viele Haushalte wie möglich, in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten, mit Strom zu versorgen. Dies geschieht in den Orten, wo die Anlagen komplett zerstört wurden, teilweise mit Notstromaggregaten. Doch ein großer Teil der Bevölkerung hat alles verloren. So fehlt es an Wohnraum für die Flutopfer aus dem Ahrtal.

In der Verbandsgemeinde Mendig entstand auf dem Flugplatz eine Containerstadt für Betroffene. Um das Projekt umsetzen zu können waren auch vier Westnetz Kolleginnen und Kollegen beim Aufbau beteiligt. So wurden ca. 1.000 Meter Glasfaserkabel verlegt und ein Glasfaserverteilerschrank (GVS) aufgebaut. Über diesen GVS wird ein WLAN-Netz aufgebaut, das alle Bewohner und auch die Kantine mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s versorgt. Zur Sicherstellung der Stromversorgung wurden drei Anschlussmöglichkeiten an das Bestandsnetz geschaffen. An diesen Punkten werden dann die Verteilschränke angeschlossen um die Container mit Strom zu versorgen.

Ein Container ist für jeweils zwei Personen vorgesehen. Familien mit Kindern sollen zwei Container erhalten, damit sie Wohn- und Schlafraum trennen können. Ausgestattet werden die Container mit Kleiderspinden, Tisch, Stühlen, WLAN und Betten. 200 höhenverstellbare Betten wurden gestiftet, damit die Menschen nicht auf Feldbetten schlafen müssen. Außerdem wird eine Cafeteria eingerichtet, um den betroffenen Menschen essen anbieten zu können. Zudem sollen ein Gesellschaftszelt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Hessen mit einer Fläche von 1.000 Quadratmetern, zwei Container für Verwaltung und Organisation sowie zwei Sanitär- und Duschinseln bereitgestellt werden. Auch Kindertagesstätten und Jugendcamps sind in Planung. Westenergie hat für die betroffenen Kinder in der Containerstadt zwei Hüpfburgen zur Verfügung gestellt. Im ersten Schritt sollen zwischen 240 – 360 Menschen aus dem vom Hochwasser betroffenen Gebieten aufgenommen werden.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter.