Wesel,
11
Februar
2020
|
11:21
Europe/Amsterdam

Westnetz zieht nach Sturm Sabine Bilanz in der Region am Niederrhein

  • 60 Mitarbeiter von Westnetz und Partnerfirmen am Niederrhein im Einsatz
  • Schäden durch Sturmtief überschaubar

Nachdem sich Orkantief „Sabine“ abgeschwächt hat, zieht Westnetz, Verteilnetzbetreiber von innogy, eine erste Bilanz: Die Auswirkungen des Sturms im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz waren vielfach nicht so stark, wie im Vorfeld befürchtet. Zunächst führte Orkan „Sabine“ ab Sonntagmittag zu zahlreichen Stromausfällen im Westnetz-Gebiet. Ursache waren in den meisten Fällen entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigten. Die Schwerpunkte der Störungen lagen auch im weiteren Verlauf insbesondere im Raum Trier, im westlichen Rheinland und im Siegerland. In Niedersachsen, der nördlichen Region der Westnetz, hielt sich das Störungsaufkommen in Grenzen.

„Bei uns hier am Niederrhein waren die durch Sturmtief Sabine verursachten Stromausfälle und Schäden überschaubar. Wir waren gut vorbereitet und haben frühzeitig die Anzahl unserer Bereitschaftsmonteure verstärkt, so dass wir unsere Kunden schnell wieder mit Strom versorgen konnten. Alle Beteiligten haben vollen Einsatz gezeigt und hervorragende Arbeit geleistet. Erfreulicherweise sind auch alle Mitarbeiter die im Einsatz waren, wieder gesund, ohne Unfälle und Verletzungen, zu Hause angekommen“, erläuterte Oliver Sauerbach, Leiter des Regionalzentrums Niederrhein in Wesel.

In der Nacht zum Dienstag beruhigte sich die Lage dann. Fazit: Rund 40 Störungen im Niederspannungsbereich in den Kreisen Wesel und Kleve.

Die Reparatur der Schäden wird aber noch einige Tage in Anspruch nehmen, da die Westnetz-Monteure manche Leitungen zunächst nur provisorisch wieder in Betrieb nehmen konnten. Rund 60 Mitarbeiter von Westnetz und mehrere Partnerfirmen sind seit Sonntag im Einsatz.